Auch ein Verlust nimmt den Spielern die Hoffnung auf den Gewinn nicht, weil es ja beim nächsten Mal klappen könnte. Doch meist klappt es nicht und am Ende ist das Geld alle und die pathologischen Spieler sehen sich dem eigenen Existenzminimum gegenüber. Die Spielsucht kann schlimme Folgen mit sich bringen, bis hin zu Kriminalität und daher gibt es viele Hilfsangebote, die für die pathologischen Spieler zur Verfügung gestellt werden.

Wenn ein Freund oder Bekannter der krankhaften Spielsucht verfallen ist, dann ist klar, dass das soziale Umfeld dem Betroffenen gerne helfen möchte. Viele unterstützen den Spieler mit finanziellen Mitteln, wovon jedoch dringend abgeraten wird. Bei krankhaften Spielern ist Geld ein großes Thema und auch wenn die Spieler kein Geld mehr haben, um zu spielen, so beginnen sie sich Geld zu leihen und sich hoch zu verschulden. Viele Suchtberatungsstellen arbeiten daher eng mit Schuldnerberatungen zusammen, um den pathologischen Spielern so auf allen Ebenen helfen zu können.

Die Spielsucht ist sehr weit verbreitet, auch wenn bisher nur wenige pathologische Spieler die Hilfsangebote der Institutionen tatsächlich annehmen. Etwa 80% der Spielsüchtigen sind Automatenspieler, aber auch andere Glücksspielvarianten, wie beispielsweise Roulette, können die Spieler in die krankhafte Sucht treiben. Neben dem Geldverlust und der Verschuldung, die bei pathologischen Spielern meist sehr schnell eintreten, verlieren viele der krankhaften Spieler ihren Arbeitsplatz und wenden sich mehr und mehr von dem eigenen sozialen Umfeld ab.

Die Spieler selber können sich an entsprechende Suchtberatungsstellen wenden, bei vielen Stellen haben aber auch die Angehörigen die Möglichkeit, um Rat zu fragen. Durch die Zusammenarbeit mit den Schuldnerberatungen soll nicht nur die Spielsucht abgebaut werden, sondern auch der Schuldenberg soll reduziert werden, damit die Spieler wieder die Möglichkeit haben, in ein ganz normales Leben einzusteigen.