Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gehört zu den Institutionen, für die der Spielerschutz und die Suchtprävention im Zusammenhang mit dem Glücksspiel eine große Rolle spielt. Das Angebot der BZgA ist umfassend. Hier gibt es unter anderem die Info-Hotline, bei der Spieler beraten werden. Diese Info-Hotline der BZgA wird bereits seit Jahren von der Deutschen Automatenwirtschaft finanziell unterstützt. Diese Unterstützung wurde nun um weitere vier Jahre verlängert. Die Fördersumme im sechsstelligen Bereich wird durch die vier im Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW) organisierten Spitzenverbände gestellt.

Was die Info-Hotline zu bieten hat:

  • Info-Telefonnummer von der Automatenwirtschaft
  • Aufdruck mit der Telefonnummer auf allen Geldspielgeräten
  • professionelle Beratung am Telefon
  • Spielerschutz-Info
  • Spieler können bei Bedarf in das Hilfesystem eingebracht werden

Die Info-Hotline hat sich als Erfolgsmodell etabliert. Daher ist es auch nachvollziehbar, dass die Deutsche Automatenwirtschaft für weitere vier Jahre die finanzielle Unterstützung zugesagt hat. Auswertungen haben in der Vergangenheit bereits ergeben, dass viele Anrufer tatsächlich durch die Piktogramme auf den Geldspielgeräten auf die Info-Hotline aufmerksam geworden sind. Die Möglichkeit sich zu informieren, sich beraten zu lassen und in entsprechenden Fällen Hilfe zu erhalten, wird von zahlreichen Spielern dankend in Anspruch genommen.

Prävention zeigt Erfolge

Der Spielerschutz und die Suchtprävention sind zwei wichtige Themen. Hier gibt es zahlreiche Methoden, die durchgeführt werden, um Spieler präventiv zu schützen. Neben dem Info-Telefon stellt die BZgA zudem die regelmäßige Schulung der eigenen Mitarbeiter sicher. Nur durch geschultes Personal, kann den Spielern, die Hilfe suchen oder Informationen wünschen, entsprechend geholfen werden. Darüber hinaus herrscht in entsprechenden Spieletablissements Alkoholverbot vor. Hierdurch behalten die Spieler beim Zocken einen klaren Kopf und können im Falle aufkeimender Sucht, Signale selber registrieren und sich um Hilfestellung durch die BZgA bemühen.