Es ist eine 4-prozentige Erhöhung geplant, von bisher 16 auf in Zukunft 20 Prozent. Die Steuersätze richten sich üblicherweise nach der Größe der Stadt. Die letzte Steuererhöhung wurde im Jahr 2010 vorgenommen und ließ die Kassen der Städte klingeln. Zudem wuchs die Anzahl der Glücksspieletablissements mit Geldspielgeräten, sodass dadurch ein weiterer Anstieg der Steuereinnahmen verbucht werden konnte.

Auch im Bereich der Spielgeräte mit Gewalt- und Pornospielen soll der Steuersatz drastisch erhöht werden, um 25 Prozent genau. In Tabel-Dance-Bars war die Stripteasedarbietung bereits mit einem Steuersatz belegt, in Zukunft sollen auch die Darbietungen in den Sexkinos und Sexkabinen besteuert werden. Grund für diese Anpassung der Steuern liegt in der Gleichstellung, die mit diesem Schritt erreicht werden soll. Angebote gleicher oder ähnlicher Natur sollen den gleichen Steuersatz bekommen, um so keine Vor- und Nachteile für einzelne Bereiche zu schaffen.

Noch ist man sich bezüglich des Steuersatzes für die Spielhallen nicht ganz einig. Vorgesehen ist die Zahlung nach angefangenem Kalendermonat und ab einer Größer der Etablissements über 10 Quadratmeter. `über die Bezahlung der Steuern nach Ladengröße wird jedoch derzeit noch eifrig diskutiert, denn nicht jeder hält diesen Vorschlag für angemessen. Grundsätzlich rechnet die Stadt Offenburg bereits mit Mehreinnahmen in Höhe von bis zu 40.000 Euro, sollten die Besteuerungen in dieser Art und Weise durchgesetzt werden.