Während es für die Spielhallen sehr strenge Regulierungen gibt, wie beispielsweise das Rauchverbot und das Verzehrverbot, ist nach den Regulierungen für Spielbanken das Rauchen, Essen und Trinken in den staatlichen Spielbanken weiterhin erlaubt. Die Regulierungen scheinen hier in unterschiedliche Richtungen zu gehen und für diese ungleiche Gesetzgebung gibt es keine Erklärung. Politiker der FDP und der CDU planen nun die Durchsetzung eines Gesetzesentwurfs, der sich auf die die Spielbankengesetze bezieht.

In dem Gesetzesentwurf soll ein neues Spielbankgesetzt durchgesetzt werden. Die Landtagsfraktionen von FDP und CDU fordern die gleiche Behandlung und damit auch die gleiche Gesetzgebung für Spielhallen und Spielbanken. Nach Angaben der Politiker muss die Gesetzgebung für Spielhallen und Spielbanken schon allein aus Gründen des Spielerschutzes angeglichen werden.

Spielautomaten stehen sowohl in staatlichen Spielbanken als auch in den Spielhallen. Die Spieler haben jedoch die Möglichkeit, in den Spielbanken Alkohol zu trinken und zu rauchen, was für viele Spieler zum Glücksspiel dazu gehört. Während dies in Spielbanken erlaubt ist, ist es in Spielhallen gesetzlich verboten. Hier herrscht keine Kohärenz und diese ungleiche Gesetzgebung lässt sich nicht erklären.

Für die Zukunft soll die Gesetzgebung in Bezug auf das unterschiedliche Angebot angeglichen werden. Der Spielerschutz muss laut FDP und SPD überall gleich gewährleistet werden. Der Spielerschutz sieht vor die Spieler nicht zum Glücksspiel zu verleiten. Für die Verantwortlichen gehört das Verbot von Alkohol grundsätzlich zum Spielerschutz, da die Spieler so zumindest beim Spielen einen klaren Kopf behalten würden, wenn es keine alkoholischen Getränke gäbe. Regelungen dieser Art sollen in Zukunft auch in der Gesetzgebung für die Spielbanken festgelegt werden.