Die Gesetzeshüter hatten es bei der drei Tage dauernden Schwerpunktaktion mit Betreibern zu tun, welche innerhalb von ein paar Stunden die konfiszierten Geräte durch andere Geräte ersetzten.

Die Region hat bei den Gesetzeshütern nun den Namen "Las Welsas", nachdem sie ihre Suche hinsichtlich der Geräte beendet hatten. Sie konfiszierten über 200 Geräte, zum Großteil "Einarmige Banditen" im Rahmen der Aktion in 15 Gastsstätten. Der Leiter der Polizei sagt, dass in einer Gaststätte 20 Automaten zu finden waren.

Es ist auch bezeichnend, dass eine Menge Gaststätten vorhanden sind, die sich lediglich mit unerlaubtem Glücksspiel befassen. Die Leiter der Gastsstätte waren von der Polizei wenig beeindruckt und machten weiter wie bisher. Als die konfiszierten Geräte weg waren, nahmen in mehreren Gastsstätten neue Geräte deren Platz ein.

In einer Gastsstätte war es der Fall, das eine Konfiszierung dreimal hintereinander stattfinden musste. Die Betreiber müssen nicht nur eine Glücksspielsteuer zahlen, auch die Leute, die die Automaten aufgestellt haben, sollen ein Verwaltungsbußgeld bis 22.000 Euro zahlen.

Kommt dies wieder vor, ist es möglich, dass die Gaststätten zugemacht werden. Der Chef sagt, dass wenn jemand, was den Betrieb dieser Geräte angeht, uneinsichtig ist, dann kann es der Fall sein, dass die Verwaltungsbehörde des Bezirks seinen Laden dichtmacht. Dies ist dann der Fall, wenn dieser sich lediglich mit dem Glücksspiel befasst.

In Oberösterreich geht man von 3.000 Automaten ohne Zulassung aus. Im Frühjahr will hier das "Kleine Glücksspiel" gestatten, wozu aber eine Erlaubnis zum Aufstellen der Automaten notwendig ist.