Dies bedeutet nicht, dass keiner mehr Poker spielt, ganz im Gegenteil. Der Zuwachs kann als stagnierend bezeichnet werden, Pokerspieler gibt es weiterhin, nur der Hype ist eben etwas abgeflaut. Nichtsdestotrotz gibt es Experten, die überzeugt davon sind, dass es auch in einigen Jahren noch ausreichend Spieler geben wird, um Turniere wie die EPT und die WSOP auf die Beine zu stellen. Die Pokertische werden wohl nie leer sein, so heißt es bei den Stimmen jetzt.

Das Pokerspiel selber entwickelt sich natürlich gemeinsam mit seinen Spielern selber weiter. Währen Poker als Kartenspiel früher nur in verrauchten und unheimlichen Hinterzimmern, mit dubiosen gestalten gespielt wurde, gibt es Pokerangebote heute fast überall und das in den unterschiedlichsten Varianten. Poker kann sowohl bei Turnieren, in Spielbanken, in Spielhallen und vor allem auch Online gespielt werden. Während früher zum Pokern hohe Einsätze und ein großes Risiko gehörten, spielen die Gamer heute lieber um kleines Geld. So sind Turniere gewünscht, bei denen nur kleine Buy-Ins entrichtet werden. Dies bedeutet natürlich gleichzeitig, dass auch der Preispool nicht mehr so hoch ausfällt wie noch vor Jahren.

Poker ist illegal

In Deutschland ist nach der gesetzlichen Lage das Pokerspiel zu großen Teilen illegal. Auch wenn es legale Angebote gibt, so werden die Spieler mehr und mehr in die Illegalität abgedrängt. Auch gibt es viele Spieler, die zum Zocken ins Ausland gehen, somit gehen Deutschland an dieser Stelle natürlich auch die Einnahmen verloren.

Juristen gehen davon aus, dass es weiterhin so laufen wird wie bisher, die Spieler in die Illegalität abgedrängt werden und der Gesetzgeber wartet, bis der EuGH erneut ein Machtwort spricht. Fraglich hierbei ist natürlich, ob sich dies zum Vorteil der Spieler auswirken wird oder ob es wie meistens offiziell um Spielerschutz und Prävention gehen wird, oder tatsächlich, wie bereits bekannt, um höhere Einnahmen für den Staat.