Im milliardenschweren Geschäft Poker, sei es nun in der Realität in Las Vegas oder im World Wide Web, sind die Hoffnungen groß und die Konkurrenz ohne Gnade. Glück ist in der Freizeitindustrie der ausschlaggebende Faktor. Die Spieler haben ganz gewöhnliche Vornamen und ihre Nachnamen sind genauso erfunden wie die Pseudonyme im Netz.

Sie sind zwischen 20 und 30 Jahren alt und spielen freizeit- oder berufsmäßig Poker. Nebenbei haben noch einen Beruf, sind Studenten oder haben viel freie Zeit. Doch ihr Job und ihr Lebensunterhalt sind das Pokerspiel. Die, die dabei mehr Erfolg haben und sich "Poker-Sharks" nennen oder die Gunst der Organisatoren für sich gewonnen haben, findet man bei der World Series of Poker, im Rio-Hotel in Vegas.

Der Sieger bekommen 9 Millionen Dollar und ein Bracelet, das Armband der Sieger. Dieses ist besonders begehrt unter den Glücksrittern. Eine Spielerin mit dem Namen Nathalie hat ein T-Shirt mit den vier Kartenfarben an. Die 23 Jahre alte Wienerin nennt Karos Diamonds und Damen Queens. Genauso sagt man anstelle von Pingpong Tischtennis, wenn man sich aus dem Spiel etwas macht.

Sie spiel zwei- bis dreimal wöchentlich, je ein paar Stunden. Sie entdeckte ihre Leidenschaft bei einem Pokerturnier im TV, später erwarb sie einen Koffer voller Jetons um das Spiel mit ihren Freunden auszuprobieren und dann kam das World Wide Web. Sie hat viel Zeit und verpasst knapp die Qualifikation für ein Turnier. Doch sie hat trotz allem ihren Spaß, denn Las Vegas ist eine tolle Stadt. Ein Pokerturnier live ist genauso interessant, wie Eiswürfel, die sich auflösen.

Hier wird das bekannte Texas-Holdem gespielt und es ist wenig spannend. Das Geräusch der Chips ist zu hören und es gibt eine hitzig-dösige Stimmung. Die Dimension sind etwas außergewöhnlich, im hinteren Gebäude des Hotels haben sich mehrere tausend Spieler an den Spieltischen eingefunden, viele von ihnen haben verspiegelte Sonnenbrillen auf der Nase, andere wiederum haben Kapuzen auf und andere haben Kopfhörer an.

Alle Reaktionen, die beim Spiel nötig sind, werden mit Gesten bestritten. Bei "Weiter" klopft man auf den Tisch, wenn man passen will, legt man die Karten zurück, erhält oder hebt den Spieleinsatz an und rückt die Chips in die Mitte. Eine ausgelassene Feier unter Autisten dürfte wohl so aussehen. Jede zweite Stunde kann man dank dem Organisator eine kleine Pause einlegen, viele wollen sich erleichtern und im Hinterhof hat man Extracontainer platziert, damit auch die Croupiers sich erholen können.

Sie sind genervt und müde von der Spielweise. An den Gängen ohne Fenster vor dem Saal gibt es Verkaufsstände, einer davon ist die Poker Players Alliance, die Unterschriften haben möchte. Seit dem Herbst vor vier Jahren ist es den USA viel schwerer geworden, Glücksspiel zu spielen. Der Internet Gambling Funding Prohibition Act, der eine Erweiterung des Wire Act von 1961 darstellt, verbot erst Glücksspiele per Telefon und untersagt Unternehmen im Bereich Kreditkarten, Transaktionen an Betreiber von Glücksspiel durchzuführen.

Die Online Casinos wurden an ihrer Achillesferse verwundet. In dem Hotel in Sin City käme die Gesetzesvorlage aus der Bush-Regierung nicht zum Zug. Jeder ist bei diesem Turnier gern gesehen, doch das offizielle Buy-In beträgt 10.000 Dollar. Es existieren vier Sorten von Spielern. Zum einem gibt es die Professionals, die gerne den Jackpot oder einen der ersten Plätze belegen wollen, dann wären da noch die Wohlhabenden, die gerne pokern und das nicht gut und ihre Jetons rasch loswerden.

Da wären noch die Laien, die einmal in ihrem Leben bei einen großen Turnier dabei sein wollen und schlussendlich die Qualifikanten. Die meisten dieser Spieler sind zum ersten Mal bei einem Liverturnier dabei und sie erlangten ihre Qualifikationen auf einer der Plattformen für Poker im Netz. Der Spieler mit dem Namen Tom gehört dazu.

Er ist Absolvent der Ruhr-Universität Bochum im Fach Wirtschaftswissenschaften und sorgt sich am Montag, hier wird nicht gespielt, um seine Existenz. Sein Sponsor bezahlt nicht nur sein Buy-In sondern hat für seine Schützlinge auch einen Trip an den Lake Mead in Nevada gebucht.

Hier haben sie die Gelegenheit Jetski zu machen und auch Markus Rogan ist mit von der Partie. Es herrschen über 40 Grad im Schatten, nur gibt es davon nur wenig. Tom zieht sich unter einen Sonnenschirm zurück und legt die Schultern an. Ins Hauptturnier ist er nicht gelangt, er war bei einem kleinen Turnier dabei, doch auch hier ist er nicht weit gekommen.

Sein Studium hat er mit Poker im Netz bezahlt, er rotiert wie Vielzahl der anderen auch an vier Tischen, fünf bis sechs Stunden täglich, manchmal auch nachts. Ab ein Uhr früh erhöhen sich die Gewinnchancen, wenn die Angetrunkenen von den Partys herkommen und noch ein bisschen spielen möchten, bevor sie ihren Rausch ausschlafen, so Tom.

Ein anderer Spieler, Paul, fing mit einer Gutschrift von 10 Dollar beim Tanken an. Seitdem sind seine Einnahmebeträge kontinuierlich gewachsen und er hat sie ganz genau im Blick, was laut ihm sehr wichtig sei. Er möchte kein Profi sein, aber er will unbedingt wieder mit dabei sein. Er begründet dies mit der Stimmung und kämpft vergeblich gegen die Sonne.

Auch Lukas ist mit dabei, weil er seine Qualifikation für das Turnier auf einer Pokerplattform im Netz erlangt hat. Auch er hat das Turnier schnell wieder verlassen. Eine Mitstreiterin, die vom Poker nicht viel Ahnung hatte, entlarvte seinen Bluff und katapultierte ihn aus dem Turnier. Dies sei sein einziger Fehler gewesen, doch es war der wichtigste.

Man dürfe sich nicht viele Fehler leisten, sagt Lukas, der etwas älter ist und einen Abschluss in Medizin hat. doch die Routine in einem Krankenhaus in Linz hielt er nicht aus. Die Hierarchien seien für ihn ein großes Problem gewesen, wie auch die Oberärzte und der ganze Betrieb. Er machte mehrere Monate eine Weltreise und dann kam er zum Pokerspiel, was ihn sehr fasziniert.

Er gebraucht gerne Zahlen wenn er spricht, 33 Prozent ist Glück, 33 Prozent Wissen von Wahrscheinlichkeiten und das letzte Drittel ist die Psychologie. Objektiv gesehen gehört er nicht zu den Besten, doch seine starke Seite ist die Menschenkenntnis. Nachdem er das Turnier verlassen hat, verbringt er seine Freizeit mit Spielen um Geld im Casino.

Dabei geht es um kleinere Beträge, die seinem Bankroll-Budget entsprechen. Vor kurzem freute er sich sehr, denn nach sieben Stunden Zocken hatte er 600 Dollar eingeheimst. Dies war zuviel, gibt er zu, denn die Möglichkeit einer Niederlage sei genauso hoch gewesen. Er trank dann ein Bier an einem Automaten, um wieder runterzukommen.

Kontrolle, Disziplin sind das A und O, die der kompletten Niederlage vorbeugen. Das Universum der Pokerspieler besteht aus Haien und Fischen, letztere dienen den Haien als Mahlzeit. Er wäre gerne ein Hai. Es existiert immer noch ein größeren Hai, der den anderen Hai verschlingt. Auf den muss man stets achten.

Der französische Autor und Soziologe Caillos schilderte in seinem Roman "Die Spiele und die Menschen", dass jede ära von ihren Spielen geprägt wird. Spielformen stellen Modelle der Welt dar, sie sind die Wunsch- oder Zerrreflexion der Gesellschaft, welche diese erschafft und am Leben hält. Poker ist ein einfacheres Modell der Welt.

Das schwerste Pokerspiel stellt sich of leichter heraus, als jegliche Kommunikation unter Freunden. Man findet deutliche Regeln, ein sichtbares Ziel und eine limitierte Palette an Abläufen. Obwohl es viele Unsicherheiten gibt, beim Risiko existiert die Sicherheit. Unter den Kartenspielen gehört das Pokerspiel zu den Wettspielen, der "null-playing gambling games".

Hier steht nicht die Ausgabe, die Anlegung oder die Stechung der Karten im Vordergrund sondern die Kraft der Kombis, die der Spieler in der Hand hat. Dies hat den Zweck, den Gesamtpot zu ergattern. Der Bluff und die Täuschung ist das Wichtigste beim Pokern, genauso ist es der Spieleinsatz, ohne den das Spiel schlicht und ergreifend nicht durchgeführt werden kann.

Am Ende kommt der Ruin der Konkurrenten oder der eigene. Poker hat mit Monopoly gemeinsam, dass es ursprünglich aus Amerika kommt. Es gibt zwar einige europäische Vorformen, wie das französische Poque, oder das Poch aus Deutschland, doch die Spielregeln, wie sie heute der Fall sind, wurden zum ersten Mal im Jahr 1843 im Werk von Jonathan Green "Exposure of the Arts and Miseries of Gambling" genauer erläutert.

Es wurde vorwiegend in den Spelunken in New Orleans und besonders auf den Dampfschiffen auf dem Mississippi von Halbbürgern praktiziert, die aus der gesetzlichen Ordnung fielen. Im Amerika des Puritanismus, wurde Poker als Spiel der Zuhälter, der Landpiraten und den professionellen Bürgern verteufelt.

In den Clubs und Casinos was das Spiel lange Zeit untersagt. Erst im 20. Jahrhundert holte das Spiel wieder auf und wurde ein Teil der amerikanischen Kultur. Das Fernsehen und die Tischkamera halfen dem Spiel sich zum Global Player des Glücksspielsektors zu entwickeln. Mithilfe von Kameras, die am Pokertische angebracht sind, kann der anwesende Kiebitz sämtliche Blätter ins Visier nehmen und ist schlauer als jeder Spieler am Spieltisch und Programme für den PC ermitteln die Gewinnchancen.

Die Fernsehsender senden jährlich 100 Stunden Poker, unterhalten und unterbrochen von den Werbungen der Plattformen für Glücksspiel, die das Spiel im Netz ausrichten und ihren Teil vom Gewinnkuchen abbekommen. Das Fernsehen ist hier nur Vermittlungsmedium. Der Glücksspielmarkt ist mitunter der größte Bereich der Freizeit- und Kulturbranche heutzutage.

Das Glücksspielimperium ist enorm groß, sein Anstieg hält sich nicht an die wirtschaftliche Lage. Der Gesamtbruttogewinn dieser Industrie, die Beträge der Spieleinsätze kletterten H2 Gambling-Capital, der der bedeutendste Analyst in der Industrie, von 251 Milliarden Dollar in 2003 auf 336 Milliarden Dollar im Jahr 2008. Für dieses Jahr rechnet man mit Gewinnen in Höhe von 350 Milliarden Dollar.

Die größte Verlockung ist das Automaten- und Computerspiel mit 40,2 Prozent, staatliche Lotterie bekommen 37,9 Prozent. 14,7 Prozent gehen an die Casinos real und virtuell und 7,2 Prozent entfallen auf Sportwetten. Den größten Anstieg können die Automaten- und Onlinespiele verbuchen. Der Gewinn mit dem Spielen im Netz stieg von 7,2 Milliarden Dollar im Jahre 2003 auf fast 20 Million im Jahre 2008 an.

Dieser wird mit der Expansion schnellerer Datenverbindungen und dem Spiel auf dem Handy weiter hochklettern. Auf der ganzen Welt gibt es etwa 38 Millionen tätige Spiel-Accounts. Europa stellt hier den wichtigsten Markt mit 18 Millionen Accounts dar. Dank Lotto im Internet, Casino Spielen und Wetten wird man hier in diesem Jahr etwa 13 Milliarden Dollar einfahren, in den Vereinigten Staaten sind es knapp 6 Milliarden.

Der Poker ist der wichtigste Aspekt auf dem Onlinemarkt. Die Einnahmen der Betreiber werden mit rund 2,4 bis 3 Milliarden Dollar jährlich angesetzt. Nur in Europa ist die Anzahl der aktiven Poker-Accounts von 235.000 2003 auf 2,3 Millionen vor zwei Jahren geklettert. Der sichere Sieger des Aufschwungs um den Poker stellen die großen Plattformen im Netz, wie PokerStars, Full Tilt sowie Party- oder Everest Poker dar.

Sie bieten das Online Casino an, dies meist von steuerlich angenehmen Orten aus. Etwa drei Prozent der Gewinne kommen in eine weltweite überweisungssteuer zum Casino. Der Ehrgeiz der Online Casinos, die Pokertische voll zu besetzen ist selbstverständlich. Damit es im Spiel weitergeht, müssen immer wieder neue Spieler her.

Das Turnier in Sin City ist wie das Fernsehen auch, ein Haltepunkt in der realen Welt für das Hauptgeschäft im Internet. Die Simulation am PC muss immer noch in der Realität verankert sein, um das richtige Vertrauen in den Karten, die virtuell vergeben werden, zu schaffen. Prominente wie Stefan Raab und der Tennisspieler Boris Becker sind im Fernsehen zu sehen, um das Verruchte, dass dem Spiel immer noch angedichtet wird, wegzuschütteln und daraus Vergnügen und Sportlichkeit zu machen.

Im World Wide Web stellen Turniere zur Qualifikation und die Beschaffung von Vorbildern die Vorstellungen vom ruhmreichen Erfolg sicher. Ein solcher Spieler ist ein Mann namens Tobias. 2009 bekam er einen der begehrten Sponsorverträge, das Programm seines Anbieters nennt sich "Live the dream". Der Sieger bekommt 12 Monate lang etwa 100. 000 Dollar zur Verfügung gestellt.

Der 26 Jahre alte Mann aus Nürnberg konnte sich bei einem Casting im Palais Auersperg in Wien gegen 250 Bewerber durchsetzen. Er studiert Sport und Englisch and der Universität Erlangen. Bei seiner Auswahl war sein Pokertalent nicht allein ausschlaggebend, sondern auch Auftreten und Charakter waren wichtig. Er ist clever, durchtrainiert und übertrifft, seine Kollegen, die keinen Erfolg hatten, bei der Coolness.

Er würde auch bei einer Olympiade im Bereich Mathematik nicht auffallen. Er ist sich dessen bewusst, dass er als Aushängeschild fungiert. Er gibt Interviews und lässt sich gerne ablichten. Doch was sein Traum ist, weiß er nicht. Er möchte nur, dass sein Vertrag noch einmal um 12 Monate verlängert wird, denn die Reisen sind lustig und er will sich um nichts Sorgen machen müssen.

Doch das Leben eines Pokerspielers ist kein Ponyhof. Ein guter Spieler müsse besonders durch Disziplin und mathematische Kenntnisse glänzen. Er muss sich so gut es geht konzentrieren und flexibel sein. Er müsse, so Tobias immer hart an sich arbeiten. Der verspielte Mensch im Jetzt ist nicht besonders lustig, er ist er unter den Melancholikern mit den wichtigen Charakterzügen eines Versicherungsmathematikers zu finden.

Die Spieler suchen nicht nach dem Eldorado, das Spiel ist nicht spaßig, sondern es erfüllt die Vorgaben der Arbeitswelt. Man arbeitet acht Stunden am PC je Schicht und das mit einer Konkurrenz, die keine Milde kennt. Die Wahrscheinlichkeitstabellen werden hier zum überlebenselixier. Die meisten jungen Spieler finden sich in einer Schwellenphase zwischen Adoleszenz und Erwachsensein wieder.

Sie erwecken den Eindruck, kontrollbesessen und ohne festes Ziel zu sein. Eigentlich sind die Realisten. Ihre Passion spiegelt die wirtschaftlichen Perspektiven ihre Altersklassen wieder. Sie fühlen sich heimisch in einer Welt, in der die Lotterie fester Teil der Realität ist. Wenn das Credo der Eltern, dass Leistung lohnenswert ist, ein großer Schwindel ist, bei dem man mit vielen Praktika beginnt und in einer finanziell unrosigen Lage endet, dann spielt man lieber gleich Poker.

Befürworter der Branche blieben dabei, dass Poker bei dem Geschicklichkeitsspielen einzuordnen ist, das dem Freizeitideal des Bürgers entspricht und mit spannender Bildung aufwartet. Jugendlichen und Kindern werden an den grünen Tischen Strategie und Umgang mit Geld beigebracht. Doch nicht jedem gelingt das.

Jedes Jahr verlieren die Spieler durchschnittlich 500 bis 600 Dollar, mit dem Fortschreiten wächst der Verlust an. Doch die Kenntnis darüber bringt nichts. Das Geld im Internet ist schnell ausgegeben und vom fröhlichen Spiel bis zum kompletten Zusammenbruch ist es nur ein Katzensprung. Die meisten kommen mit einem blauen Auge aus der Misere, aber die meisten schaffen dies nicht, bis auch der letzte Rest Geld weg ist.

Etwa ein Prozent der erwachsenden Spieler werden als spielsüchtig bezeichnet. Studien in der Bundesrepublik beziffert sie mit 400.000 krankhaften und gefährdeten Fällen. Im Nachbarland österreich geht man von 40.000 bis 60.000 jungen Leuten aus. Die sozialen Kosten der Konsequenzen wie Verschuldung und Folgekriminalität bis hin zum Selbstmordversuch werden der Gesellschaft aufgeschnallt.

Die Dominanz des Glücksspiels ist weniger vom Staat bedroht, der den Glücksspielmarkt weiter öffnet. Gefahr kommt besonders von Technologien und Betrüger. Clevere Programmierer einer Universität in Pittsburgh haben dem Rechner das Tricksen eingebaut. Die Automaten bekommen passende Spielstärken.

Doch einzelne Absprachen von Spielern, die sich im Laufe des Spiels mit Skype oder Handy kurzschließen verleiden die Freude am Spiel. Seit zwei Jahren wird auch die Pokergröße Russ Hamilton, der ein Bracelet besitzt, verdächtig, einen "Superuser-Account" geschaffen zu haben, dies ist ein magisches Programm bei dem der Eigentümer die Karten sämtlicher Konkurrenten sieht.

Fachleute wie Ingo Fiedler, der an der Uni Hamburg tätig ist, beobachten einen fatalen Umbruch im Bereich des Online Poker. Das Spiel bekommt mehr professionellen Charakter und die Haie werden mehr und die Fische weniger, so dass sich die Haie gegenseitig eliminieren oder zugrunde gehen müssen.

Tobias ist am ersten Tag in Vegas schon aus dem Turnier geflogen. Am Finaltisch sitzen nach 78 Stunden Spiel nur noch 9 von insgesamt 7.319 Spielern am Tisch, darunter sechs Amerikaner, zwei Kanadier und ein Italiener.