Der Entschluss des französischen Staates, die Abgaben im Bereich des E-Gamings nicht zu ändern, bedeuten dem Geschäftsführer von Unibet zufolge massive Konsequenzen. Dieser Entschluss hat zur Folge, dass das Comeback des Unternehmens auf dem Markt Frankreichs noch nicht stattfinden kann, auch wenn eine Zulassung vorliegt.

Der Finanzminister des Landes sagte, dass die Höhe der Abgaben nicht vor den neuen Wahlen im kommenden Jahr unter die Lupe genommen und verbessert werden wird. Das Unternehmen, welches schon über eine Zulassung für Poker, Online Sportwetten und Pferderennen verfügt, weiß nicht, ob es wieder auf dem Markt Fuß fassen will.

Der Geschäftsführer sagte, dass man schon im Februar erläutert habe, dass man sich abhängig von der Wirtschaftlichkeit um die Zulassungen bemüht habe. Mit den aktuellen Abgaben hat es den Anschein, als ob das Anbieten von virtuellem Glücksspiel in diesem Land nicht besonders lukrativ ist.

Für ein Unternehmen heißt das, wenn sie auf einem Markt Fuß fassen wollen, dass sie viele Investitionen in Angriff nehmen müssen. Die momentanen Steuersätze, die auf den gesamten Ertrag gerechnet werden, machen einen Gewinn nicht möglich. Wenn man nun auf dem Markt sei, sei dies mit hoher Wahrscheinlichkeit keine gute Idee.

Weitere Online Anbieter beklagten sich auch im Hinblick auf das momentan herrschende Abgabensystem, welches einem Ertrag im Weg stehe. Die Spieler hätten so nicht die Chance auf wettbewerbsfähige und rechtmäßige Angebote im Internet.

Die Spielebehörde in Frankreich, die die Interessen der Anbieter von Online Glücksspiel vertritt, sagte, dass man an den Staat appelliere, über die aktuellen Vorgaben noch einmal nachzudenken und wichtige Veränderungen schneller in Angriff zu nehmen.

Sie sind der Meinung, dass ein Glücksspielmarkt auf legaler Basis keine guten Karten habe. Der Vorsitzende der Institution der gleichzeitig BetClic Everest leitet, sagte, dass die Behörde drei Vorschläge zu bieten habe, um dem legalen Markt eine Chance zu geben. Man wird abwarten müssen, ob der französische Staat einlenken wird.