Spanien befasst sich seit einiger Zeit mit der Legalisierung und Strukturierung virtueller Glücksspiele. Die Dinge, die in einer ersten Vorlage enthalten sind, fallen nicht zugunsten der Anbieter aus.

Der Gesetzgeber möchte eine Abgabe in Bezug auf sämtliche Online-Glücksspiel-Tätigkeiten in Höhe von 10 bis 20 Prozent etablieren. Dies ist für die Anbieter von entsprechenden Webseiten und Sportwetten gar kein Grund zur Freude.

Spanien scheint hier dem Beispiel seines Nachbarlandes Frankreich zu folgen und bringt damit die Unternehmer in Rage. Die Spanische Gesellschaft für Online Glücksspiele, die Europäische Glücksspiel- und Wettgesellschaft und die Remote Gambling Association haben sich zusammengetan, um ihrer Kritik an dem geplanten Gesetz Ausdruck zu verleihen.

Diese sind fest davon überzeugt, dass die Spieler zu anderen Webseiten wechseln und den Betreibern den Rücken kehren, die um eine Lizenz gekämpft haben. Der Präsident der erstgenannten Gesellschaft äußerte sich dazu und sagte, dass Auferlegung von Steuern für diese Branche in dieser Form die Anbieter davon abhalten werde, konkurrenzfähige Produkte bereitzustellen.

Die Gesellschaft macht sich für ein Steuermodell stark, dass seine Grundlage beim Unternehmensertrag hat. So müssten nur die Anbieter und nicht die Spieler zahlen. Die Betreiber hätten somit Gleichstellung erlangt und ein guter Wettbewerb bei allen Beteiligten in der Branche wäre gewährleistet.