Die Gäste blieben im Laufe der Jahre immer mehr aus und so kommt es, dass die Einspielergebnisse der Spielbanken in Mecklenburg Vorpommern eher mä?ig ausfallen. Trotz dieser schweren Ausgangslage haben Betreiber weiterhin Interesse an diesen Spielbanken. Es hat bereits eine europaweite Ausschreibung stattgefunden, auf die immerhin drei Bewerber reagiert und sich beworben haben.

Trotz der schwierigen Ausgangslage sind für die Lizenzen in Mecklenburg Vorpommern drei Bewerbungen eingegangen. Welche Unternehmen Interesse bekundet haben, wurde bisher nicht bekannt gegeben. Durch eine entsprechende Kommission sollen die Bewerbungen nun geprüft werden, um so eine Entscheidung zu treffen, wer den Zuschlag für die Casinos in Mecklenburg Vorpommern erhalten wird. Die Konzession für die Spielbanken soll für die nächsten zehn Jahre Gültigkeit erhalten.

In Mecklenburg Vorpommern gibt es beziehungsweise gab es fünf Spielbanken. Zwei der Spielbanken, die in Schwerin und Warnemünde, wurden bereits im August des letzten Jahres geschlossen, da hier die Konzessionen ausgelaufen waren. Für die anderen beiden Spielbanken, die in Stralsund und Heringsdorf, soll der Betrieb auch dem Ende zugehen, denn auch hier werden die Konzessionen Ende Mai auslaufen. Durch die Schlie?ung der ersten beiden Casinos mussten insgesamt 71 Arbeitnehmer in Mecklenburg Vorpommern ihren Job einbü?en.

Mit den auslaufenden Konzessionen hätte von Seiten der Betreiber vor Ort auch eine Verlängerung gestellt werden können. Da die Einspielergebnisse in Mecklenburg Vorpommern in den letzten Jahren jedoch immer schlechter geworden sind, entschied der Betreiber keine Verlängerung anzufordern. Aus diesem Grund wurden die Konzessionen europaweit ausgeschrieben.

Gründe für die Aufgabe des Betriebs wurden von Seiten des Betreibers ebenfalls angegeben. Zum einen seien die geringen Umsätze ein Grund dafür, warum der Betrieb aufgegeben wurde und zum anderen sei gleichzeitig die vom Land vereinnahmte Spielbankenabgabe zu hoch. Dass nun trotzdem drei Bewerber auf den Plan getreten sind, die Interesse an den ausgeschriebenen Konzessionen haben, ist daher besonders verwunderlich.