Nachdem die Konzessionen für die drei Spielbanken vor einiger Zeit europaweit ausgeschrieben wurden, sind bis heute sogar drei Bewerbungen eingegangen, von Interessenten die weiterhin an dem Betrieb der Spielbanken interesseiert zu sein scheinen. Das Innenministerium hatte kürzlich bekannt gegeben, dass sich auf die Ausschreibung der Spielbanken-Konzessionen drei Bewerber gemeldet hatten. Wer zu den Bewerbern gehört wurde bisher nicht öffentlich bekannt gegeben.

Als nächster Schritt steht nun die Prüfung der Bewerbungen an, die durch eine Kommission vorgenommen werden soll. Anhand der eingereichten Unterlagen soll der Zuschlag dann letztlich vergeben werden. Von Seiten des Ministeriums soll die Konzession für die nächsten zehn Jahre vergeben werden. Die neuen Betreiber bekommen mit dem Zuschlag die Möglichkeit, an entsprechenden Standorten eine Spielbank zu errichten und in Betrieb zu nehmen.

Zwei der ehemaligen Spielbanken in Mecklenburg-Vorpommern, die in Schwerin und Warnemünde, wurden bereits im August 2013 geschlossen. Die Schließung erfolgte nachdem die Konzessionen der Casinos ausgelaufen waren, da die Betreiber diese aufgrund schlechter Einnahmen nicht mehr verlängern wollten. Die Schließung der beiden Spielbanken war insbesondere für die Angestellten ein Schock, denn diese waren insofern von der Schließung betroffen, als dass die 71 Mitarbeiter ihren Job aufgeben mussten.

Dieses Jahr im Mai werden drei weitere Konzessionen auslaufen. Diese betreffen die Spielbanken in Stralsund, Heringsdorf und Binz. Auch bei diesen drei Standorten hatten die jetzigen Betreiber keinen Antrag auf Verlängerung der Konzessionen gestellt, wodurch die Ausschreibung auch für diese Standorte erfolgte. Neben diesen fünf Spielbanken gab es noch ein weiteres Etablissement, welches jedoch bereits im Jahr 2010 geschlossen wurde, da die Einspielergebnisse den Betrieb nicht mehr gewährleisten konnten und die Betreiber damit das Casino schließen mussten.