Warum die Zusammenarbeit von Seiten INTERPOLS nun ausgesetzt wird, ist noch unklar. Klar ist jedoch, dass der Erfolg und die Bedeutung des Programms in der Vergangenheit sehr hoch eingeschätzt wurden und ein Ende der Zusammenarbeit eigentlich nicht vorgesehen war.

Das Programm ist unter dem Titel "Integrität im Sport" bekannt. Auch INTERPOL selber hatte in der Vergangenheit angedeutet, dass das Programm die Manipulation von Sportveranstaltungen und illegale Sportwetten durch kriminelle Gruppierungen verhindern konnte. Umso weniger ist das Aussetzen des Programms nachvollziehbar, denn eigentlich waren sich alle Beteiligten einig, dass andauernde kriminelle Aktivitäten in dieser Sache auf der ganzen Welt nur durch globale Gegenmaßnahmen unterbunden werden könntet.

Pause im Kampf gegen kriminelle Machenschaften?

Ob eine Pause des Programms aktuell sinnvoll ist, ist unsicher. Die FIFA geht davon aus, dass die Entscheidung INTERPOLS sich negativ auf die kriminellen Machenschaften auswirken wird. Daher plant die FIFA sich nun dafür einzusetzen, dass die Zusammenarbeit mit INTERPOL schnellstmöglich wieder aufgenommen wird. Aktuell wird von Seiten der FIFA Kontakt zu INTERPOL hergestellt, um hier ins Gespräch zu gehen und über die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit zu sprechen. Für den Fußball wäre die Zusammenarbeit auch in der Zukunft weiterhin wichtig, deshalb besteht jetzt noch die Hoffnung, dass das Programm bald wieder entsprechend durchgeführt und betreut werden wird.