Im Herbst 2016 sorgte eine Raubüberfall-Serie auf Spielhallen in Südwestfalen für Unruhe. Insgesamt vier Mal wurden Raubüberfälle im Märkischen Kreis und im Kreis Olpe durchgeführt. Vier Tatverdächtige wurden nun festgenommen und es besteht die Hoffnung, dass die Serie von Raubüberfällen damit nun zu Ende sein könnte.

Seit den Vorfällen in den Spielhallen im Märkischen Kreis und im Kreis Olpe stellten die Polizisten Ermittlungen an. Bereits im Oktober 2016 konnten drei tatverdächtige junge Männer festgenommen werden. Der vierte Tatverdächtige wurde etwa Mitte November von den Behörden gefasst. Die festgenommenen Männer sind im Alter zwischen 19 und 22 Jahren. Die Tatverdächtigen stammen aus Lüdenscheid und Meinerzhagen.

Die Vorwürfe auf einen Blick

Den Tatverdächtigen wird eine Reihe von Raubüberfällen auf Spielhallen vorgeworfen. Den Vorwürfen zu Folge, sollen die Männer in unterschiedlicher Besetzung insgesamt vier Etablissements überfallen haben. Die Spielhallen befanden sich in folgenden Orten im Märkischen Kreis und im Kreis Olpe:

  • Halver
  • Drolshagen
  • Lüdenscheid
  • Altena

Die Überfälle wurden Ende September und Anfang Oktober 2016 durchgeführt. Hierbei sollen die Täter immer nach dem gleichen Prinzip vorgegangen sein. Einer der Tatverdächtigen bedrohte jeweils die Aufsicht mit einer Schusswaffe, während die anderen Täter das Geld aus Kasse und Spielautomaten an sich nahmen. Es wurde viel Zerstörung angerichtet, denn sowohl Kassen als auch Spielautomaten mussten aufgebrochen werden. Die Überfälle wurden mit System durchgeführt. In einem Fall, in einer Spielhalle in Drolshagen, kam bei einem der Raubüberfälle sogar ein Gast zu Schaden. Dieser hatte versucht die Täter am Eingang nach draußen zu drängen und sich dabei an einer Machete an der Hand verletzt. Der 48-jährige Gast wurde entsprechend behandelt und hat keine weiteren Schäden erlitten.