Italien ist eines der Schlusslichter in Europa, wenn es um die Öffnung seines Online Glücksspielmarkts in Bezug auf Anbieter aus dem Ausland geht.

Wie in Frankreich auch, bekommt es nun eine Menge Zulassungsanträge und die Regierung des Landes wird Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit sie mit der Zuteilung der Zulassungen für Anbieter weltweit so schnell es geht anfangen kann.

Das Land hatte noch bis vor kurzem ein Monopol im Bereich Online Glücksspiel. Nur ein Anbieter hatte die Erlaubnis, seine Angebote in diesem Bereich bereitzustellen. Der Rest der Betreiber ob inländisch oder nicht, stand vor der Tür.

Die EU legte nun aber fest, dass diese Methode nicht rechtens ist, weil sie die Vorgaben des freien Markts nicht einhält. Die EU verlangte von der Regierung Italiens, auch nichtitalienische Betreiber zu gestatten, damit die Italiener eine Auswahl haben.

Italien folgte nun dem Beispiel seines Nachbarlandes Frankreich. Sämtliche internationalen Anbieter, welche eine Zulassung für den Glücksspielmarkt des Landes erhalten wollen, müssen eine solche beantragen.

Die Aufsichtsbehörde in diesem Bereich entscheidet dann, wer die begehrte Zulassung in den Händen halten darf. Sie kontrolliert zudem die Arbeit der frisch lizenzierten Unternehmen im Bereich Online Glücksspiel.

Die italienische Regierung hat zudem eine weitere Sicherheitsmaßnahme etabliert, die dafür gedacht ist, die Spieler von einem Besuch in einem Online Casino ohne Zulassung fernzuhalten. Dies ist für den Spielerschutz gedacht, damit diese nicht dem Betrug von unzulässigen Casinos anheim fallen.

Die Spieler in Italien sollen nicht nur unter landeseigenen Betreibern wählen können, sondern die Entscheidung wo und was gespielt wird, selbst treffen. So soll ein spannendes Spielangebot mit einer großen Palette an Bonussen und Promotions garantiert werden.