Eine Zeitung in Las Vegas schrieb, dass in Kürze die Untersagung von Glücksspielstätten Geschichte sein könnte.

Die Spielstätten bringen der Industrie 44 Milliarden Dollar ein und zahlreiche Unternehmen in dieser Branche wie "MGM Entertainment" und "Las Vegas Sands" wollen unbedingt finanzielle Unterstützung leisten.

In Japan war man in Sachen Casinos bislang recht konservativer Meinung, denn man war der Ansicht, dass diese der Kriminalität zugute kommen und untersagte diese. Dies soll nun anders werden.

Ein Wirtschaftsprofessor der Universität von Osaka führte vor zwei Jahren eine Studie durch, die ergab, dass die Liberalisierung des Marktes im Bereich Glücksspiel der japanischen Wirtschaft mehr als 40 Milliarden Dollar einbringen kann. Die Befürworter dieser Idee führen zudem an, dass mithilfe der Errichtung der Casinos die Industrie infolge neuer Jobs größer wird.

Das Land hat rund 130 Millionen Einwohner, daher ist ein solcher Schritt ihrer Meinung nach notwendig. Als Beispiele zieht man die benachbarten Staaten Macao und Singapur heran, in denen sich bekanntermaßen eine Menge Casinos tummeln. Unter anderem die Unternehmen "Las Vegas Sands" und "MGM Resorts" haben schon Interesse gezeigt und möchten dem japanischen Markt unter die Arme greifen.

Herr Adelson, welcher erst kürzlich die Risiken des virtuellen Glücksspiels erläutert hatte, sagte, dass er erwartet, dass die Gespräche mit Japan nicht ohne Sinn und Zweck waren. Wenn das Verbot nicht mehr da ist, dann wird das erstgenannte Unternehmen die dominierende Firma bei diesem Vorhaben sein.

Man probiert schon etliche Jahre lang, eine Liberalisierung des Marktes im Land der aufgehenden Sonne durchzusetzen. Es steht nicht zur Debatte, dass das Unternehmen als Bewerber die Nummer Eins sein wird.

Die Unternehmen der USA in diesem Bereich zeigen enormes Interesse und so wie die Richtung der Wirtschaft im asiatischen Land momentan ist, ist es gut möglich, dass schon in ein paar Monaten das Verbot für die Casinos fallen wird.