Der Schauspieler Omar Sharif spielte oft den Verführer auf der Leinwand. Seine Rolle als Doktor Schiwago im gleichnamigen Film machte ihn weltbekannt. Er hatte auch den Ruf ein Lebemann und ein leidenschaftlicher Glücksspieler zu sein.

Er verspielte unzählige Millionen Dollar beim Bakkarat in Europa. Man kann nicht sicher sein, ob einer der vielen Spielchips, die im Jeton Museum bewundert werden können, in den Händen des Schauspielers war.

Der Mime ägyptischer Herkunft fasst schon seit vielen Jahren keine Jetons mehr an und hat die Spielsucht besieht. Der Initiator des Jeton Museums hat dagegen öfter Chips in den Händen.

In seinem Museum kann man viele Tausend Jetons begutachten. Der älteste Jeton geht auf das Jahr 1832 zurück. Der Besucher erlebt so die Geschichte der Spielbanken und den Casinos.

Es gibt sogar Jetons auf denen Pin-Up Girls und Che Guevara zu sehen sind. Die Chips kommen aus aller Herren Länder und werden von Spielbanken und privaten Sammlern bereitgestellt. Dazu gehören namhafte deutsche Pokerspieler und die Liste ist etwa eine Seite lang.

Im Laufe der Spielemesse in London wurde einige der Ausstellungsstücke nun vorgestellt. Die Resonanz war sehr gut, so der Initiator. Eine Zeitung aus Frankreich berichtete über die Ausstellung und das Museum, dass es ein Teil der Kulturgeschichte der Casinos sei, der unbedingt bewahrt werden solle.

Unternehmen aus diesem Bereich möchten dem Schmuckstück dabei helfen. Der Initiator möchte das Museum dorthin bringen, wo es seiner Ansicht nach sein sollte, in ein großes Museum in Europa.