Durch die Bekanntgabe von William Hill, dass eine übernahme des Anbieters mit dem Hauptsitz in Guemsey geplant ist, hat den Aktienwert des Wettanbieters an der Börse bereits gesteigert. Der Wert der Aktie ist in dieser Zeit um 71 Prozent angestiegen. Ein weiterer Anstieg wird bereits vorausgesehen, wenn die Übernahmepläne von William Hill in die Tat umgesetzt werden können.

Besonders erfolgreich ist der Anbieter Sportingbet in Australien. Insgesamt 90 Prozent der Gesamteinnahmen des Unternehmens nimmt der Anbieter aus den Glücksspielgeschäften in Australien ein. Diese Erfolge wurden durch die übernahme des Konkurrenten Centrebet für 183 Millionen Dollar im vergangenen Jahr noch weiter verstärkt. Doch auch in anderen Ländern auf der ganzen Welt verfolgt das Unternehmen erfolgreiche Geschäfte und kann insgesamt 2,5 Millionen Kunden aus 200 Ländern zum eigenen Kundenstamm zählen.

In den Gesprächen rund um das Thema übernahme von Sportingbet durch William Hill sind das britische Unternehmen und der europäische Anbieter GVC bereits in die ersten Verhandlungen gegangen. Sollte ein Vertrag zustande kommen, soll dies ein exklusiver Vertrag zwischen William Hill und GVC werden und im Zuge der ersten Verhandlungen soll nun ein gemeinsames Angebot für Sportingbet gefunden werden.

William Hill gibt an, dass die Pläne vorsehen, dass William Hill selbst sich auf den Markt Australien konzentrieren würde, sollte es zu einer übernahme von Sportingbet kommen. GVC würde mit dem Betrieb der Unternehmen in den restlichen Ländern beauftragt werden. Bis Mitte Oktober soll von Seiten der beiden Unternehmend des Joint Ventures ein Angebot für Sportingbet gemacht werden.

Sollte es tatsächlich zu einer übernahme kommen, so würde Sportingbet zu einer Tochtergesellschaft von William Hill werden. Bisher wurden laut Angaben von William Hill noch keine Verhandlungen mit dem Vorstand von Sportingbet geführt.

Nach Angabe von William Hill sollte von den Unternehmern von Sportingbet jedoch berücksichtigt werden, dass eine Barauszahlung angestrebt wird. Diesen Faktor sollten die Unternehmer im Hinterkopf behalten, wenn es zu den bevorstehenden übernahmeverhandlungen kommt.