Nach Angaben des Geschäftsführers Robert Hess würde man hier als Unternehmen nicht nur der Gesetzgebung nachkommen wollen, sondern der Jugendschutz sei zudem fest in der Unternehmensphilosophie verankert. Information und Kontrollen gehören zum Alltag in den einzelnen Spielstätten. Daher sei es auch besonders wichtig, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Unternehmens regelmäßig geschult und gebrieft werden, um so den Jugendschutz vor Ort in den Etablissements gewährleisten zu können.

Der Jugendschutz gibt vor allem vor, dass Spieler unter 18 Jahren nicht dem Glücksspiel nachgehen dürfen. Natürlich gibt es hin und wieder Jugendliche, die trotz ihrer Minderjährigkeit versuchen, Einlass in entsprechenden Etablissements zu erhalten. Nach Robert Hess soll dies in den eigenen Einrichtungen unterbunden werden. Hierzu nutzen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Unternehmens die Möglichkeit, die Besucher bei der Einlasskontrolle nach dem Ausweis zu fragen. Um dennoch einen schnellen und reibungslosen Einlass zu ermöglichen, sollen die Angestellten in den Betrieben alle Besucher, die jünger als 25 Jahre aussehen, nach einem Ausweis fragen. Wenn sich die Angestellten in Bezug auf das Alter eines Besuchers unsicher sind, so fragen sie lieber einmal mehr als einmal zu wenig, so Robert Hess.

Keine Verstöße trotz umfangreicher Kontrollen

Nach Angaben von Robert Hess würde das Unternehmen jedoch durch Kontrollen auf Nummer sicher gehen. Durch Mitarbeiterschulungen und Briefings wird anfangs sichergestellt, dass die Angestellten des Unternehmens sich mit dem Jugendschutz auskennen und wissen was zu tun ist. Hierzu gehören Einlasskontrollen und auch der Hinweis, dass minderjährige Besucher unmittelbar das Gebäude zu verlassen haben und sich nicht einmal im Eingangsbereich aufhalten dürfen.

Im den Jugendschutz zusätzlich zu kontrollieren, werden regelmäßig sogenannte Mystery-Besuche durchgeführt und es gibt offizielle Kontrollen des Ordnungsamtes. Im ersten Halbjahr des Jahres 2016 wurden hierbei in den unterschiedlichen Etablissements des Unternehmens keine Verstöße festgestellt und Robert Hess zeigt sich froh, dass der Jugendschutz auch im Alltag so gut in den Köpfen der Angestellten verankert zu sein scheint.