Die zweimonatige Kampagne gegen Prostitution und Glücksspiel scheint Erfolge in Südchina zu zeigen. Berichten zu Folge wurden insgesamt 30.000 Verdächtige festgenommen. Betreiber von unlizenzierten Bars, Prostituierte und weitere Personen, die irgendwie mit den illegalen Machenschaften in Verbindung gebracht wurden gelten als Verdächtige und müssen sich den Fragen der Behörden unterziehen.

Guangdong in der Kritik

Um die Problematik weiterhin effektiv bekämpfen zu können, soll die Kampagne weiter fortgeführt werden. So sollen weiterhin Ermittlungen angestellt werden und die Polizei wird weiterhin illegale Glücksspieletablissements hochnehmen, um so das illegale Glücksspiel zu unterbinden. Illegales Glücksspiel und Prostitution werden in China oft noch miteinander in Verbindung gebracht, daher richtet sich die Kampagne gegen beide Problemstellungen, denn in China sind Glücksspiel und Prostitution illegal.

An der Südküste von China befindet sich die Provinz Guangdong. Die Region vor Hongkong war in der Vergangenheit aufgrund illegaler Machenschaften im Bereich Glücksspiel und Prostitution mehrfach in die Kritik geraten. Im Dezember wurden bei einer Razzia an einem Abend 3014 Menschen festgenommen.

Weiterhin wurden Verfahren gegen 5000 Verdächtige eingeleitet. Die illegalen Machenschaften lassen Guangdong in keinem guten Licht dastehen und dies liefert den Behörden wohl Grund genug sich auch in Zukunft weiterhin auf die Kampagne gegen Glücksspiel und Prostitution zu konzentrieren.