Als Grund für diesen Tatendrang wird die Tatsache gesehen, dass die gewerblichen Glücksspielbetreiber in Tschechien seit der Revolution bis zum Jahr 2012 so gut wie keine Steuern an den Staat abgeführt hätten. Mit der Stilllegung zahlreicher Glücksspielgeräte soll die Steuererhebung aus dem Glücksspiel zukünftig effektiver gestaltet werden.

Zur Zeit sollen etwa 1.500 Verwaltungsverfahren anhängig sein. Diese Verfahren sollen darüber entscheiden, ob die mehr als rund 10.000 Spielautomaten beseitigt werden. Der Staatssekretär setzt sich nun besonders dafür ein, diese Verfahren bis zum Sommer dieses Jahres zu Ende zu bringen. Sei eigenes Ziel beinhaltet die Beseitigung aller betroffenen Spielautomaten. In letzter Zeit konnten in Tschechien rund 59.000 Spielautomaten beseitigt werden, dich für Z?vodsk? scheint dies nicht genug, denn dieser setzt sich weiterhin für die Beseitigung der Glücksspielgeräte ein.

Mittels einer Gesetzesnovelle soll sich zudem in Bezug auf die Steuereinnahmen aus dem Glücksspiel etwas zum Positiven verändern. Mit der Gesetzesnovelle von Zavodsky und seinem Ressortchef soll das erheben und Eintreiben von Steuern aus den Glücksspielgewinnen effektiver gestaltet werden. Auch soll es ein neues Gesetz geben, durch welches den gesetzlichen Entzug der Genehmigungen zum Betrieb von Video-Lotterie-Terminals (VLT) deutlich vereinfachen soll.