Den Betreibern wird vorgeworfen, mit dem Angebot von Online Glücksspielen mehr als 100 Millionen generiert zu haben. Nun werden durch das Anti-Geldwäsche Amt (AMLO) die damit verbundenen finanziellen Transaktionen untersucht, um so weitere Beteiligte der Organisation stellen zu können.

Von Seiten der Polizei wurden einige Razzien durchgeführt – mit Erfolg. Bei der Kontrolle eines Glücksspiel-Callcenters konnten 16 Personen verhaltet werden. Zusätzlich zu den Verhaftungen konnten in diesem Etablissement mehrere Computer und Kontobücher beschlagnahmt werden. Mit dem Beweismaterial ist zu hoffen, dass weiteren Tätern das Handwerk gelegt werden kann. Die verhafteten Personen müssen mit Verurteilungen wegen Glücksspiel und Geldwäsche rechnen. Hierbei kann den Betroffenen bis zu zwei Jahren Haft blühen. Auch hohe Geldstrafen von bis zu 5.000 Baht werden in solchen Fällen veranschlagt.

Online-Glücksspiel-Netzwerk soll zerschlagen werden

Die Polizei in Thailand bleibt weiterhin an der Sache dran, denn es ist bereits bekannt, dass hinter den Machenschaften ein ganzes Online-Glücksspiel-Netzwerk steckt. Hier wurden bereits 38 Bankkonten von Mitgliedern der Organisationen eingefroren. Auch wurde eine Zusammenarbeit mit der nationalen Rundfunk- und Telekommunikation Kommission (NBTC) eingegangen, um Betreiber festzunehmen oder entsprechende Seiten zu blockieren, durch die Glücksspiele im Ausland angeboten werden. Durch NBTC wurden bereits Serviceprovider aufgefordert Internet-Links auf illegale Online Glücksspielangebote zu überprüfen und hier festzustellen, durch welche Personen eben solche Seiten betrieben werden.