Das Verbot richtet sich an Anbieter und Spieler. Einige Games, darunter Pokerrunden, Casinogames und Sportwetten sollen zukünftig im Internet nicht mehr angeboten werden. Um dieses Verbot zu unterstreichen haben die Länder sich nun entschlossen, auch die Finanzkanäle der Online Anbieter zu schließen, sodass keine überweisungen in diesem Bereich mehr getätigt werden können.

Die Verbote wurden von Seiten der Bundesländer in den letzten Jahren eingeführt, doch offensichtlich scheinen diese gesetzlichen Regelungen die Anbieter nur wenig einzuschüchtern, denn das Angebot von Online Glücksspielen im Internet boomt weiterhin. Um die Verbote zu unterstreichen und tatsächlich durchsetzen zu können ist es geplant bei den Ländern nun den Zahlungsverkehr zu ausländischen Anbietern zu blockieren.

Die Blockierung des Zahlungsverkehrs soll mit Hilfe von Banken und Kreditinstituten in Deutschland durchgesetzt werden. Wenn die Anbieter diese Regelung weiterhin ignorieren, dann müssen diese mit den Konsequenzen leben. Wenn ausländische Anbieter in Zukunft weiterhin Spieleinsätze aus Deutschland annehmen, dann machen diese sich strafbar.

Verbote zum Spielerschutz

Die Verbote und Kontrollen sollen nun verstärkt werden, da der Spielerschutz in Bezug auf das Online Glücksspiel bisher zu kurz gekommen ist. Gerade im Online Bereich ist es besonders schwierig ausreichend Schutz und Kontrollen anbieten zu können. Da Sperren von Webseiten immer viel diskutiert sind und von vielen Seiten nicht als besonders wirkungsvoll eingestuft werden, mussten die Länder sich nun eine andere Methode ausdenken.

Von Seiten der Glücksspielbranche wird dieser Schritt natürlich nicht als besonders positiv empfunden. Der Regierung wird vorgeworfen, dass durch solche Kontrollen und Regelungen das staatliche Monopol weiterhin unterstützt werden solle, da gerade auch staatliche Anbieter unter dem Angebot der privaten Anbieter zu leiden haben und die Umsätze stark zurückgegangen seien.