Bei den zahlreichen Angeboten jedoch sehen die Behörden sich gezwungen, die Legalität zu überprüfen und haben seit einigen Jahren auch das Thema Spielmanipulation besonders auf dem Schirm. Der erste große Fall der Spielmanipulation beim Sport wurde vor fünf Jahren bekannt, als ein Wettbetrug die Schweizer Sportszene erschütterte.

Das Image des Sports kann langfristig unter eben solchen Spielmanipulationen leiden. In den vergangenen Jahren wurden immer mehr Fälle bekannt – in der Schweiz, in Italien und in England. Die Spielmanipulation stellt ebenso wie das Doping eine große Gefahr für den Sport selber da. Das Image kann unter solchen Verdachtsmomenten leiden, erst Recht wenn der Verdacht sich am Ende bestätigt.

Auch staatliche Institutionen sind auf die Problematik aufmerksam geworden und so kommt es, dass diese hier einschreiten und den Kampf gegen solche Vorfälle vorantreiben wollen. Von Seiten des Europarats wurde nun eine rechtsverbindliche Konvention gegen Manipulation im Sport ausgearbeitet. Mit dieser Konvention soll der Kampf gegen illegale Sportmanipulationen gemeinsam aufgenommen werden.

Höhere Strafen und der Schutz des Sports

Die Konvention muss von den teilnehmenden Ländern unterzeichnet werden, bevor das Parlament entscheidet, ob das Gesetz verabschiedet wird. Mit der Konvention soll die Zusammenarbeit zwischen den Ländern zusätzlich verstärkt werden. Die Wettkampfmanipulationen sollen durch die neue Konvention von Seiten der Länder stärker verfolgt werden und auch eine hohe Strafe soll einheitlich für diese illegalen Aktivitäten festgesetzt werden.

Durch die Konvention sollen die Sportverbände und Wettanbieter in Bezug auf Sportmanipulationen mehr Verantwortung bekommen und Verdachtsmomente umgehend an die entsprechenden Behörden melden. Bestechung und Korruption sollen unter strengere Strafen gestellt werden, um so einen wirksamen Kampf gegen die Manipulationsproblematik einzuführen.