Natürlich ist es tatsächlich auch nachgewiesen, dass bestimmte Glücksspielangebote die Spielsucht fördern. Daher versuchen die Regierungen aller Länder Gesetze einzuführen, die die Suchtgefahr langfristig verringern sollen. Auch in Deutschland sind verschiedene Gesetze und Regelungen im Gespräch. So wird aktuell über die Anhebung der Vergnügungssteuer diskutiert.

Antrag beim Verwaltungsausschuss

Die Vergnügungssteuer ist derzeit auf einen Prozentsatz in Höhe von 15 Prozent festgelegt. Es wird darüber gesprochen diesen um 5 Prozent anzuheben, sodass eine Vergnügungssteuer in Höhe von 20 Prozent fällig werden würde. Die Gruppe CDU/FW-BFO ist mit dieser Steuererhöhung für Spielstätten einverstanden.

Gleichzeitig jedoch versucht die CDU auch die Wirte zu unterstützen, die die eigenen Etablissements zum Teil ausschließlich mit Hilfe der Spielgeräte finanzieren können. Für die Wirte würde eine Steuererhöhung dieser Art in vielen Fällen das Aus bedeuten. So kommt es, dass die CDU dafür einsetzt, die Wirte von der geplanten Glücksspielsteueranhebung auszunehmen.

Die CDU fordert, dass die Wirte von der Glücksspielsteuererhebung ausgenommen werden. Ein Antrag hierzu wurde von Seiten der Gruppe beim Verwaltungsausschuss eingereicht. Ebenso liegt beim Rat und Verwaltungsausschuss auch der Vorschlag zur Vergnügungssteueranhebung vor. Welche Entscheidung hier in Zukunft getroffen wird, bleibt vorerst noch abzuwarten.