Die neue Gesetzgebung, genauer gesagt das Geldspielgesetz der Schweiz, bringt einen großen Vorteil für alle Pokerfans. Diese können sich nun freuen, dass Pokerturniere durch die neue Gesetzgebung nun auch wieder außerhalb von Casinos gestattet sind. Damit müssen die Pokerspieler nicht mehr befürchten, dass Turniere in privaten Runden und Hinterzimmern durch die Polizei aufgelöst werden, sondern können sich darüber freuen, dass sich neue Möglichkeiten eröffnet haben und es nun mehrere Möglichkeiten geben wird, dem beliebten Kartenspiel nachzugehen.

Casinos streben nach Profit

Während die Pokergemeinde in der Schweiz somit Grund zur Freude hat, sieht die Stimmung bei den Casinobetreibern ganz anders aus. Diese wollen gegen die neue Gesetzgebung vorgehen und sich für ein Bestehenbleiben des Verbots vom Pokerspiel außerhalb der Casinos einsetzen. Hierzu wurde von Seiten des Casinoverbandes extra eine Internetseite eingerichtet, um gegen die neue Gesetzgebung vorzugehen. Die Einführung von kleinen Glücksspielturnieren wird somit durch den Casinoverband eindeutig abgelehnt. Begründung für diese Einstellung ist laut Internetseite der hohe Aufwand, der mit der Veranstaltung solcher Turniere einhergehe. Experten jedoch vertreten die Meinung, dass es den Casinos ausschließlich um den Profit gehe.

Durch die Erlaubnis auch außerhalb von den Casinos Pokerturniere anzubieten würden die Casinos eine große Konkurrenz dazu bekommen. Dadurch würde laut den Experten in den Augen der Casinos nicht das Geschäft belebt werden, sondern den Casinos würden langfristig Einnahmen entfallen und dies sei der Grund für den Protest gegen die Einführung des neuen Gesetzes. Laut Experten gebe es jedoch keine Möglichkeit, das Gesetz noch einmal umzustoßen, welches Ende August seine Gültigkeit erhalten soll.