Zu diesen Bewerbern zählt auch die Landeshauptstadt Düsseldorf. Hier setzen sich vor allem die Parteichefs von FDP und CDU, Gisela Piltz und Klaus-Heiner Lehne, dafür ein, dass die Lizenz an Düsseldorf ausgegeben wird. Hierzu wurde ein Schreiben an den Innenminister aufgesetzt, in dem deutlich gemacht wird, warum Düsseldorf sich als Standort für die neue Spielbank besonders gut eignet.

Vorgesehen ist der Standort des Regierungsschlösschens. In dem Brief wird deutlich gemacht, dass Düsseldorf als Standort besonders zu empfehlen sei, da das touristische und kulturelle Angebot in der Stadt besonders umfassend sei und ein Spielcasino sich umgeben von den unterschiedlichsten Attraktionen und Angeboten optimal eingliedern würde.

Das Regierungsschlösschen, welches als Standort in Frage kommen soll, besteht seit dem Jahr 1911, in dem es für die damalige Regierungspräsidentin hergerichtet wurde. Mit ein wenig Aufwand, bestehend aus Renovierung und Modernisierung, könnte es entsprechend umgebaut werden und als optimale Räumlichkeit für ein prunkvolles Casino die Vorlage bieten. In dem Brief wird weiterhin von Seiten der schwarz-gelben Parteien deutlich gemacht, dass es nicht gerechtfertigt sei, den Zuschlag für die Lizenz an die Stadt zu vergeben, die vorrangig auf das Geld angewiesen sei.

Um eine entsprechende Spielbank richtig zu platzieren und Aspekte der Suchtgefahr und des Spielerschutzes mit einzubeziehen, dürfe Geld als Aspekt nicht im Vordergrund stehen, so heißt es in dem Brief. Es sei wichtig, die Umgebung für den Standort überlegt zu wählen und ein entsprechendes Umfeld mit verschiedenen anderen Angeboten zu gewährleisten.