Da dies nicht der Fall sein darf, ist zum Beispiel das "Löwen-Logo-Play" als Zusatz außen an der Spielstätte verboten. Ausschließlich die Bezeichnung Spielhalle sei als Außenwerbung erlaubt. Das Thema wurde deshalb aufgewirbelt, weil die Stadt Marburg verlangte, dass das Löwen-Logo von einer Spielstätte entfernt werden sollte.

Der Betreiber der beklagten Spielhalle hatte Beschwerde eingelegt, nachdem er dazu aufgefordert wurde, den Namen und den Löwenkopf von einer Spielhalle zu entfernen. Das Logo wird als besonders auffälliger, zusätzlicher Anreiz für den Spielbetrieb bezeichnet, da der Löwenkopf als Logo auf die Besucher sehr freundlich und damit einladend wirkt. Die Beschwerde des Betreibers wurde abgewiesen und damit steht fest, dass das Logo von der Außenfassade der Spielhalle entfernt werden muss.

Der Löwe ist verboten

Nach der Gesetzgebung in Hessen ist es den Betreibern erlaubt, den Betreibernamen neben der Spielhallenbezeichnung aufzuführen. Von dem Namen allerdings darf auch kein zusätzlicher Spielanreiz ausgehen, so heißt es von Seiten des Gerichts. Argumentiert wird im Falle des Löwen-Logos mit dem freundlich blickenden Gesicht, welches Sympathie rüberbringt und damit auf Besucher einladend wirkt. Das Logo würde einen Anreiz zum Spontanbesuch in einer Spielhalle ausstrahlen und um an dieser Stelle Präventionsarbeit zu leisten, müsse der Löwe verschwinden.