Die Deutsche Bank plant nun gänzlich aus dem Glücksspielgeschäft auszusteigen, so lautet es in den neusten Meldungen. Geplant ist bei dem Unternehmen der Verkauf ihres Anteils am US-Kasinobetreiber Red Rock Ressorts. Im Vorfeld wurde es bereits oft kritisiert, dass die Deutsche Bank als Bankinstitut ganz direkt am Betrieb von Glücksspiel beteiligt war.

Dieser Vorwurf ist nicht neu, denn vielen Banken wird oftmals unterstellt mit ihren Geschäften eine Art Glücksspiel zu betreiben. Warum nun jedoch so plötzlich der Ausstieg aus der Glücksspielbranche? Die Deutsche Bank kann mit dem Ausstieg eine ganze Menge Gewinn machen, wenn das Mal nicht Motivation genug ist.

Was genau ist geplant?

  • Ankündigung eines Buchgewinns für das vierte Quartal aus dem Red-Rock-Anteil
  • die Deutsche Bank besitzt etwa 17 Prozent der Aktien von Red Rock
  • der Anteil wäre damit laut Schlusskurs vom vergangenen Freitag etwa 440 Million Dollar wert
  • als Gläubiger hatte die Bank nach einer Pleite vor mehreren Jahren ihre Kredite an Red Rock in Unternehmensanteile umgewandelt
  • die Miteigentümerschaft gibt die Deutsche Bank mit dem Verkauf der Anteile auf

Strafzahlungen mit Casinogeld

Die Deutsche Bank steckt schon seit geraumer Zeit in einer finanziellen Krise. Es sind noch immer einige Strafzahlungen offen, welche gegebenfalls beglichen werden könnten, wenn die Casinoanteile verkauft werden. Bisher war dies nicht möglich, doch nun, da die 6-Monatsfrist abgelaufen ist, ist es Alteigentümern gestattet, die eigenen Anteile zu verkaufen.

Der Aktienkurs für die Aktien von Red Rock Ressorts läuft aktuell eigentlich sehr gut. Wie es an der Börse aber so ist, ist damit zu rechnen, dass andere Aktieneigentümer bei einem guten Stand ihre Aktien verkaufen würden. Dies würde mit sich bringen, dass der Wert wieder sinken würde. Um dies nicht zu riskieren ist es für die Deutsche Bank aktuell der beste Zeitpunkt, um die Aktienanteile auf den Markt zu werfen.