Währen das Glücksspiel in Südtirol nicht ausreichend Profit abwirft gibt es andere Provinzen in Italien, in denen die Gesetze es den Betreibern von Glücksspieletablissements einfacher machen und somit auch rentabler. Plank gibt selbst an, dass ihn der Umzug in andere Gebiete nicht sonderlich störe, sondern vielmehr, dass er sich Sorgen um die Angestellten mache, die durch die Aufgabe des Glücksspielangebots in Südtirol nun ihren Job verlieren.

Sobald das Glücksspielangebot in Südtirol wegfällt, verlieren nicht nur unzählige Angestellte ihren Arbeitsplatz, sondern vielmehr gehen der Region ach Steuereinnahmen verloren. Diese Steuereinnahmen durch das Glücksspiel fehlen dann in den Kassen der Städte, wodurch andere Projekte mit Einbußen rechnen müssen. Grund für das Abwandern der Glücksspielanbieter ist die vorherrschende Gesetzgebung des Landes. Hier gäbe es andere Regionen, in denen das Angebot von Glücksspiel sanfter reguliert sei und sich somit vor allem für die Anbieter mehr lohnen würde.

Tatsache ist, wie in anderen Regionen auch, dass trotz des Verbots von Glücksspiel in Südtirol vor Ort weitergespielt werden wird, so sieht es auch der Unternehmer Plank. Das Spielen ist dann jedoch für die Spieler und Anbieter illegal. Die Gesetzgebung in Südtirol wurde im Jahr 2010 eingeführt, hiernach sollen die Betreiber von Glücksspieletablissements untereinander und in Bezug auf Jugendeinrichtungen Mindestabstände von 300 Metern einhalten.

Im Jahr 2012 betraf dieses Gesetz dann nicht mehr nur die Spielhallen, sondern auch Gaststätten sollten sich von nun an, mit einer Übergangsfrist von zwei Jahren, an diese Regelung halten. Dies bedeutete für einige Lokalitäten, dass die Spielgeräte komplett abgebaut werden mussten. Als Folge daraus ist das Geschäft mit dem Glücksspiel für die meisten Anbieter vor Ort nun nicht mehr rentabel genug.