Der Investor Sheldon Adelson hatte ziemlich präzise Vorstellungen, an denen das Projekt nun jedoch auch scheiterte. Den enormen Forderungen des Unternehmers konnte nicht zugestimmt werden und aus diesem Grund wird das "Eurovegas" jedenfalls in dem Vorort von Madrid nicht erbaut.

Der Casino-Tycoon Sheldon Adelson (80) hatte die Vision in Spanien ein europäisches Las Vegas zu errichten. Von Seiten der Vegas Sands Corporation wurde das Projekt im geplanten Wert von 21 Millionen Euro jedoch nun abgesagt. Den Forderungen des Millionärs konnte nicht nachgegeben werden und aus diesem Grund schaut der Casino-Mogul sich nun in asiatischen Ländern um, um dort einen Partner und auch einen Ort zu finden, wo seine Vision Gestalt annehmen kann und soll.

Die Forderungen des Unternehmers Adelson seien immer enormer geworden, so habe dieser zum Beispiel die Senkung der Glücksspielsteuer sowie die änderung bestehender EU-Gesetze gefordert. Diese Forderungen seien jedoch von Seiten der Stadt aus unverhandelbar gewesen. Das Rauchverbot innerhalb Spaniens war dem Millionär von Anfang an ein Dorn im Auge, auch hier verliefen die Verhandlungen offensichtlich nicht zufriedenstellend für Adelson.

Alles in allem konnte die Stadt den Forderungen nicht nachgeben und daher hat der Unternehmer sich mit seinem Projekt in Spanien zurückgezogen. Für Madrid und die Bevölkerung vor Ort war die Realisierung des Projekts jedoch gleichzeitig auch eine große Hoffnung, denn man erhoffte sich dadurch die Schaffung unzähliger neuer Arbeitsplätze, die Ankurbelung des Tourismus und vor allem auch Mehreinnahmen, die den Kassen der Stadt zu Gute kommen sollten.

Neben der Enttäuschung gibt es jedoch auch eine Gruppe von Menschen, welcher die Neuigkeit Freude bereiten dürfte. Von Seiten der Bürger wurde eine Initiative gegründet, die den Namen "Eurovegas No" trägt. Die Initiative protestierte öffentlich gegen das Casinoprojekt in Spanien. Vor allem befürchteten die Gegner, dass mit dem Projekt mehr Kriminalität vor Ort Einzug halten würde und somit eine Gefahr für die Menschen vor Ort bestanden hätte. Für die Bürgerinitiative ist die Neuigkeit Grund zur Erleichterung.