Erst neulich wurde öffentlich gemacht, dass die Chefs der Bundesländer darin übereinkamen, dass der aktuell bestehende Alleinanspruch auf das Online Glücksspiel weg muss.

Man rechnete damit, dass dies von Betreibern der Online Casinos positiv aufgenommen würde, doch nun wird klar, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Die hauptsächliche Schwierigkeit liegt darin, dass der Entschluss in Bezug auf Legalisierung und Strukturierung nicht kohärent gefällt wurde.

So manches Bundesland hat seine eigene Ansichten, was die Regulierung angeht. Das Land Sachsen-Anhalt ist der überzeugung, dass es optimal wäre, die Online Casinos rechtmäßig zu machen, deren Besitzer auch Casinos in Deutschland haben.

Dieses gleicht dem Modell, das momentan in den Vereinigten Staaten zum Tragen kommt, hier können ansässige Betreiber von unterschiedlichen Bundesstaaten Websites im Bereich Online Glücksspiel unterhalten.

Das Bundesland Schleswig-Holstein sympathisiert mehr mit einer liberaleren Lösung, die den Vorgaben in Frankreich ähnelt. Diese Lage ist wahrscheinlich mit einem gesplitteten Markt in diesem Sektor zu erklären und zeigt die aktuellen Tatsachen hierzu in ganz Europa.

Die EU bemüht sich darum, dass die Glücksspielbranche einheitlich werden soll. Ein zerstückelter Markt in der Bundesrepublik würde dieses Vorhaben aber torpedieren.