Für diese Erteilungen der Genehmigungen ist das Baurechtsamt verantwortlich. Trotz dieser Festlegung gibt es im Gebiet ungenehmigte Wettbüros.

Besonders die Gegend um die Böblinger Straße sei betroffen, da die zuständigen Bezirksbeiräte nicht glauben, dass für die Anbieter in dieser Gegend baurechtliche Konzessionen erteilt wurden. In Bezug auf die Vergnügungsstättenordnung hat das Baurechtsamt nämlich bereits vorab begonnen, Konzessionsanträge dieser Art für die Gegend Stuttgart-Süd abzulehnen.

In Stuttgart-Süd wird diese neue Ordnung von Seiten der Bezirksbeiräte unterstützt. In der Region sollen lediglich zwei bereits angesiedelte Glücksspielbetriebe bleiben dürfen, die bereits eine Konzession haben. Alle anderen Etablissements werden laut der Verantwortlichen keine Konzession für die Gegend erhalten. Der Grund für das Verbot der Glücksspielstätten im Süden Stuttgarts wird damit gerechtfertigt, dass Etablissements dieser Art die Region abwarten und die Zuständigen genau diese Problematik in Zukunft verhindern wollen.

Für die bereits bestehenden Etablissements vor Ort könnte die neue Verordnung bedeuten, dass für die Betreiber ein Verbot ausgesprochen wird. Dieses müsste allerdings begründet werden, so das Baurechtsamt. Dieses plant manche Gebiete genauer zu untersuchen und in Bezug auf die Brandschutzbestimmungen ein genaues Auge darauf zu werfen, um gegebenfalls ein Verbot aussprechen zu können.

Die Betreiber brauchen in der Zukunft sowohl eine gewerbliche als auch eine baurechtliche Genehmigung. Da für Neueröffnungen keine baurechtlichen Genehmigungen mehr ausgesprochen werden, soll hierüber die Eröffnung neuer Glücksspieletablissements verhindert werden.

Die Vergnügungsstättenordnung wird zwar erst im nächsten Jahr in Kraft treten, jedoch handelt die ämter bereits jetzt im Hinblick auf die zukünftigen Regelungen und vergeben genau aus diesem Grund bereits jetzt keine Konzessionen mehr.