Nun folgt ein weiterer Richterspruch und zwar gegen Herrn Rubin. Er war Dienstleister im Finanzbereich und erledigte Zahlungen für die Betreiber "Full Tilt" und "PokerStars". Er war dabei den Portalen behilflich, finanzielle Mittel amerikanischer Nutzer ins Ausland zu überweisen.

Dieses floss so an den amerikanischen Behörden vorbei. Informationen einer Nachrichtenagentur zufolge hatte der Richter mit Herrn Rubin wenig Mitleid, anders als bei Herrn Beckley, obwohl er sich schuldig bekannte. Der Richter nannte ihn einen Hochstapler und Betrüger, der nicht belehrbar ist.

Somit muss er mittels einer lange dauernden Gefängnisstrafe unschädlich gemacht werden, nur so ist die Allgemeinheit vor ihm sicher. Die mitleidlosen Kommentare des Richters waren ebenso überraschend wie sein Urteil, das ebenfalls wenig mild ausfiel, wenn man das Urteil des ersten Herrn betrachtet.

Für den zweiten Herrn wurden ein bis anderthalb Jahre Gefängnis verlangt. Er wurde in diesem Jahr in Guatemala festgenommen und seine Strafe kann, wenn eine gute Führung vorliegt, auf zweieinhalb Jahre beschränkt werden.

Das Gericht urteilte auch, dass der zweite Herr, wenn seine Haft beendet ist, aufgrund des "Schwarzen Freitags" keine Dienstleistungen in der Finanzbranche mehr anbieten und dort auch nicht mehr tätig sein kann.