Bei dem Geschäft handelt es sich um die Hausnummer 134, die zwischen einer Eisdiele und einer Spielothek liegt. Der Antrag auf Nutzungsänderung sah vor, in diesem Laden ein Wettbüro für Sportwetten einzurichten. Die rigorose Ablehnung des Bauausschusses ist von Seiten der Verantwortlichen natürlich begründet.

Das Bauordnungsamt sprach nun die Ablehnung des Antrags auf Nutzungsänderung für das Geschäft in der Rochusstraße aus. Derzeit befindet sich in dem Laden ein Internet-Caf? mit Callshop. Umgewandelt werden sollte das Geschäft in eine Wettannahmestelle für Sportwetten.

Die Begründung für die Ablehnung ist ganz einfach, denn laut Bauausschuss soll die Gegend vor Ort nicht für Etablissements dieser Art genutzt werden. In den Bauplänen sei sogar ein rigoroses Verbot solcher Läden vorgesehen. Aus diesem Grund war die Entscheidung einfach zu treffen und einfach zu begründen. Das Kerngebiet soll somit weiterhin ohne Vergnügungsstätten bleiben, so sehen es zumindest die Pläne vor.

Offensichtlich geht das Bauordnungsamt konform mit den vorliegenden Plänen. Zuerst einmal wurde festgelegt, dass ein Wettbüro als Vergnügungsstätte einzustufen sei. Da die Vergnügungsstätten im Kerngebiet verboten seien, könne das Wettbüro an dieser Stelle nicht eröffnet werden. Für das Bauordnungsamt habe die Entscheidung mit den geordneten städtebaulichen Entwicklungen zu tun. Auch aus heutiger Sicht sei es noch wichtig, ein solches Kerngebiet aufrecht zu erhalten und den Eindruck der Stadt nicht durch eine Überansiedlung solcher Vergnügungsetablissements zu schädigen.