Im Moment befassen sich viele Staaten mit neuen Glücksspielgesetzen. Dazu gehört auch der Staat Kirgisistan, hier wurde erst vor Kurzem ein neues Gesetz in Sachen Glücksspiel auf den Weg gebracht.

Der Hintergrund dieses Ereignisses ist der Landesregierung zufolge die stark in die Höhe kletternde Anzahl der Casinos, welche für jeden Bürger zur Verfügung stehen. Diese Spielstätten sorgen zwar für mehr Steuern im Land, doch der Moral und der geistigen Verfassung der jungen Leute im Land sind diese alles andere als zuträglich.

In dem Staat sind momentan 21 Spielcasinos und 13 Glücksspielclubs zuhause. Augenscheinlich halten sich diese Spielstätten immer weniger an die entsprechenden Gesetze, was zur Konsequenz hat, dass die Kriminalraten ansteigen.

Besonders nichtvolljährige Kirgisen und Kirgisen, die soziale Probleme haben, tummeln sich in diesen Casinos. Die Regierung ist der Ansicht, dass sie ihren Schwierigkeiten sozialer Natur über kurz oder lang nicht mehr gewachsen sein werden.

Diese Gründe nahm das Land zu Anlass, das Glücksspiel zu verbannen. Es fand sich auch der Vorschlag, die Glücksspiele nur in entsprechenden Gebieten zu gestatten, diese Idee konnte sich im Parlament nicht durchsetzen.

Bevor es zur Abstimmung in Bezug auf das neue Gesetz kam, gab es Proteste seitens einiger hundert Angestellter der Spielstätten. Diese verlangten die Auflösung des Parlaments, wenn sich die Untersagung des Glücksspiels durchsetzt.

In der Regierung bewertet man diese als Proteste von Leuten, die Geld dafür bekommen haben. Das Gesetz erfordert nur noch eine Unterschrift der Präsidentin, dann tritt es ab Beginn des folgenden Jahres in Kraft.

Man wird sehen, ob das Gesetz gültig wird, denn die Konsequenz wäre, dass rund 15.000 Menschen dann arbeitslos sein würden.