Im Zusammenhang mit diesen Klagen lautete der Vorwurf, dass die Unternehmen wie PokerStars ihre Angebote vor der Lizensierung des Glücksspiels illegal präsentiert haben sollen. Damit unterstellt Codere den Konkurrenten illegal agiert zu haben und lässt dadurch schwere Vorwürfe laut werden. Die Klage gegen PokerStars wurde von dem spanischen Gericht nun allerdings abgewiesen.

Die Regulierung des spanischen Glücksspielmarktes erfolgte erst in diesem Jahr. Eine Einigung konnte bis zur Jahresmitte getroffen werden und seitdem werden im Land nun Glücksspiellizenzen an die geeigneten Bewerber herausgegeben. Es ist jedoch kein Geheimnis, dass bereits vor der Herausgabe der gültigen Lizenzen Glücksspiel in Spanien angeboten wurde und genau aus dieser Tatsache scheint das spanische Unternehmen den Konkurrenten einen Strick drehen zu wollen.

Es wird in den Klagen darauf bestanden, dass die Unternehmen aus dem Ausland verklagt werden sollen, weil sie bereits vor der Liberalisierung Glücksspiel im Land angeboten hätten, laut Codere illegal. Von den Klagen betroffen sind mehrere Glücksspielanbieter, wozu unter anderem auch PokerStars zählt.

Der Fall um PokerStars hat allerdings bereits ein Ende gefunden, denn das Gericht in Barcelona wies die Klage des spanischen Anbieters ab. PokerStars Verteidigung zielte darauf ab, dass vor der Lizenzvergabe in Spanien keine eindeutigen Regelungen und Verbote in Bezug auf Online-Glücksspiel herrschten.

Während PokerStars demnach zwar keine Lizenz besaß, konnte der Anbieter laut eigener Meinung dennoch am Markt agieren, da ja auch kein eindeutiges Verbot bestand. Dieser Argumentation gab nun auch das Gericht in Barcelona Recht und wies aus diesem Grund die Klage ab.