Die Wichtigkeit von Online Glücksspiel, das vom Staat geregelt und kontrolliert wird, wird immer größer. Nun mischen sich die Regierung in die Branche der Anbieter ein, indem sie ihnen bei Nichtbeachtung unterschiedlicher gesetzlicher Vorgaben Sanktionen androhen.

Der Inselstaat Malta ist der erste Staat, dass von diesem Möglichkeiten Gebrauch macht, hier wurde aktuell ein Gesetz eingeführt, dass bei Casinos, die keine Erlaubnis seitens der staatlichen Lotteriegesellschaft haben, keine Verpflichtung von Auszahlungen von Gewinnen fordert.

Der Zweck dieser gesetzlichen Vorgabe ist die Zweideutigkeit. Sollte ein Online Casino nicht zur Ausgabe von Gewinnen verdonnert sein, dann hat es nicht die Möglichkeit, die Begleichung der Spielschulden von den Kunden zu fordern. Wenn man aber in der Lotteriegesellschaft ist, dann muss man die Gewinne auszahlen und hat die Möglichkeit, Spielschulden zu verlangen.

Dieser Grund ist für die Betreiber von Glücksspiel sehr reizvoll, um eine Lizenz der staatlichen Lotteriegesellschaft zu erlangen. Online Casinos die nicht autorisiert und zugelassen sind, betrachtet man ab nun als unrechtmäßig.

Die neue Regelung der Gesetzes trifft nicht nur die Anbieter des ungesetzmäßigen Glücksspiel hart, sondern auch die Spieler. Diese warten auf ihre Gewinne sehr lange oder bekommen sie erst gar nicht zu Gesicht, denn sie haben keine Möglichkeiten etwas gegen die Anbieter der Casinos zu unternehmen.

Insgesamt ist dies eine wichtige Präventionsmaßnahme, welche möglicherweise europaweit Anklang finden wird. Obwohl Staaten wie Frankreich und das Vereinigte Königreich von sämtlichen Anbietern inzwischen eine Zulassung fordern, hat man sich dort noch nicht mit den Ausgaben von Gewinnen befasst, doch dies soll bald anders werden.