Nach den ausgegebenen drei Lizenzen ist es den Lizenznehmern nun gestattet in der Region insgesamt 236 Spielautomaten mit jeweils einem maximalen Einsatz von zehn Euro pro Spiel aufzustellen.

Einer der glücklichen Lizenznehmer ist, wie es zu erwarten war, das niederösterreichische Unternehmen Novomatic, welches aus dem Bereich des Glücksspiels in österreich mehr als bekannt ist. Die Tochterfirma des Unternehmens bekam den Zuschlag für den Automatensalon, in dem das kleine Glücksspiel angeboten werden darf.

Die anderen beiden Lizenzen beziehen sich auf Einzelaufstellungen, die den Unternehmen Excellent Entertainment AG sowie die PA Entertainment & Automaten AG nun gestattet sein werden. Dass das Unternehmen Novomatic auch hier eine Verbindung zu den Unternehmen aufgebaut hat, ist die Position am Markt für das Unternehmen weiter gewachsen.

Während also auf der einen Seite die Lizenzen vergeben wurden, bestehen in anderen Regionen des Landes allerdings weiterhin Verbote zum Thema kleines Glücksspiel. Zu den Regionen, in denen das kleine Glücksspiel generell verboten ist, zählen Vorarlberg, Tirol und Salzburg. Auch für Wien wurde nun ein generelles Verbot ausgesprochen, welches im Jahr 2015 seine Gültigkeit erlangen soll. Die SPö hatte jedoch eine bundeseinheitliche Linie angestrebt.

Diese zu erreichen ist jetzt nicht mehr Möglich, denn die ausgegebenen Lizenzen sind für die nächsten zehn bzw. 15 Jahre gültig. Die bereits vergebenen Lizenzen wieder zurückzuziehen ist kaum möglich, da damit ein Eingriff in die Eigentums- und Erwerbsfreiheit stattfinden würde.

Solch ein Eingriff sei jedoch nur gerechtfertigt, wenn dieser im Interesse der öffentlichkeit bestehe und wenn die Verhältnismäßigkeit gegeben ist. Während das öffentliche Interesse noch mit der Gefahr der Spielsucht gerechtfertigt werden könnte, gibt es jedoch keinen Grund, der die Verhältnismäßigkeit betrifft.