Das kleine Glücksspiel hat demnach offensichtlich nur kurz pausiert, denn aktuell ist bereits die Rede davon, dass 680 Spielgeräte heute wieder in Betrieb sind.

Was genau ist passiert?

– Neuregelung des kleinen Glücksspiels in der Steiermark in 2016

– Pause des Automatenspiels durch eine Klage zu kurz gekommener Betreiber

– erneute Aufnahme des kleinen Glücksspiels, 680 von insgesamt 1012 Automaten sind bereits wieder in Betrieb

Regelungen für Glücksspielbetreiber

Das kleine Glücksspiel ist nur dann gestattet, wenn die Betreiber sich an die Anforderungen und Regeln halten. Zu diesen zählt die Gewährleistung des Spielerschutzes. Hier wird starke Kritik ausgeübt, denn die Gegner des kleinen Glücksspiels sind überzeugt davon, dass das Spiel an den Automaten schnell zur Spielsucht führen kann und der Spielerschutz unter diesen Umständen nicht gewährleistet werden könnte.

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass die Glücksspielbetriebe aktiven Spielerschutz gewährleisten müssen und auch die Zusammenarbeit mit Präventionseinrichtungen sowie die Schulung der Mitarbeiter gehören zur Voraussetzung für das Angebot des kleinen Glücksspiels. Das Land hat bereits für das erste Jahr strenge Kontrollen angekündigt.

Der Schutz ist ausbaufähig

Auch wenn bereits Regelungen zum Spielerschutz beim kleinen Glücksspiel vorherrschen, so sind vor allem die Gegner des kleinen Glücksspiels überzeugt davon, dass mehr getan werden müsste, um Spieler und Jugendliche tatsächlich schützen zu können. Eine allgemeine Sperrdatei ist genauso im Gespräch, wie auch ein maximaler Einsatz sowie eine maximale Spieldauer.

Hierzu gibt es zwar bestehende Regelungen, diese seien jedoch nach Meinung von Kritikern nicht streng genug. Die Verluste, die an Spielgeräten von Spielern gemacht werden können, seien bei zwei Stunden Maximalspieldauer und zehn Euro Maximaleinsatz viel zu hoch, so die Suchtforscher.