Von den Angeboten geht eine hohe Suchtgefahr für die Spieler aus. Genau aus diesem Grund soll nun gegen die Wettanbieter vorgegangen werden. Was hierfür von Seiten des Ordnungsreferats geplant ist:

– Vorgehen gegen Wettanbieter, sofern diese materiell illegale Wetten anbieten

– stringente Vorgehensweise der Ordnungsbehörde

– Unterbinden von der Ausbreitung von materiell illegalen Wetten

– Verfolgung des präventiven Auftrags der Gesundheitsvorsorge, mit Blick auf Abhängigkeiten und Süchte

Das Höchstgericht hat die Vorgehensweise der Stadt Augsburg nun bestätigt. Zu den nach Meinung der Stadt materiell unzulässigen Wettarten gehören Livewetten auf Ereignisse sowie den Zeitpunkt, die Anzahl und das Verhältnis der Ereignisse wie z.B. Livewetten auf das erste bzw. nächste Tor, Livewetten auf Halbzeitergebnisse, Livehandicapwetten, Livewetten auf die ersten zehn Minuten eines Spiels, usw.

Strenge Vorgehensweise zum Schutz der Spieler

Das Vorgehen gegen die Wettanbieter von Seiten der Stadt sorgt bei vielen mit Sicherheit für Aufruhr, weil die Vorgehensweise von außen betrachtet sehr streng wirkt. Allerdings sind Maßnahmen dieser Art in vielen Fällen, wie auch in diesem, notwendig, um präventiv und langfristig den Schutz der Spieler gewährleisten zu können. Auch wenn dies nicht überall für Freudenschreie sorgen wird, so geht es letztendlich um die Gesundheit der Bürger und daher wird es im Besten Fall das Richtige sein.