Beide Behörden, ARJEL in Frankreich und das Gegenstück Direcci-n General de Ordenaci- del Juego (DGOJ), konnten sich innerhalb der Verhandlungen auf eine Vereinbarung einigen.

Die Vereinbarung wurde nach dem Vorbild der Vereinbarung zwischen ARJEL und der italienischen Regulierungsbehörde geschlossen. In dieser ist zum Beispiel der Kampf gegen illegale Webseiten und die Kontrolle von Lizenznehmern vereinbart. Auch die Entwicklung von Kommunikationsstrategien gehört zu der Kooperationsvereinbarung dazu. Eine Vereinbarung dieser Art hat den Sinn die Integrität des Sports und der Wettbranche bestmöglich zu schützen.

Neben diesen Neuerungen gibt es Informationen, dass bereits Gespräche zwischen ARJEL, AAMS und dem portugiesischen Glücksspielmonopolisten Santa Casa da Misericordia de Lisboa gegeben haben soll. Darüber hinaus wurden diesen Meldungen zu Folge im vergangenen Sommer weitere Vereinbarungen zwischen ARJEL und der britischen Regulierungsbehörde vereinbart.

Es gab bereits Vermutungen, dass mit diesen Vereinbarungen die Zusammenführung der Liquidität des französischen Pokermarktes mit anderen davon bislang getrennten Spielerpools in anderen Ländern angestrebt würde. Die französische Regulierungsbehörde wies dies jedoch zurück. Gleichzeitig jedoch wurde von AAMS und DGOJ angegeben, dass bereits Verhandlungen darüber geführt wurden, wie die Liquidität ab dem nächsten Jahr zusammengeführt werden könnte.

Das Wachstum der europäischen Pokermärkte hatte in der Vergangenheit sehr unter den hohen Besteuerungen und den Eingrenzungen der Liquidität zu kämpfen. Die Spieleportfolios vieler Anbieter mussten aufgrund dessen teilweise verkleinert werden. Italien bietet derzeit in Europa den am weitesten geöffneten Glücksspielmarkt Europas an.

Dennoch musste das Land in der Vergangenheit mit einem Rückgang kämpfen. Der Markt scheint zurückzugehen. Auch in Dänemark wird mit weiteren öffnungen gegen den Rückgang des Marktes gekämpft, wohingegen in Frankreich immer noch strenge Regelungen herrschen.