Die Bilanzen des ersten Quartals 2014 waren bei dem Glücksspielkonzern nicht sonderlich positiv, wodurch nun Maßnahmen ergriffen werden müssen, um so Kosten zu sparen. Schon im vergangenen Jahr waren die Einnahmen um fast ein Fünftel zurückgegangen. Das an der Börse notierte Glücksspielunternehmen hat nun Pläne beschlossen, mit denen die Kosten gesenkt werden sollen, um so die sinkenden Einnahmen abfangen zu können.

Allein in diesem Jahr sind die Umsätze des Unternehmens Bwin.Party um acht Prozent gefallen und lagen bisher bei einem Betrag in Höhe von 165,7 Millionen Euro. Den Plan der Kostensenkung kündigte nun der CEO des Unternehmens, Norbert Teufelberger, an. Es sollen insgesamt Kosten in Höhe von rund 20 Millionen Euro eingespart werden. Durch die Integration der eigenen Plattformen in Frankreich und Italien ist zudem geplant, auch im nächsten Jahr weiterhin Kosten zu senken. Gleichzeitig mit dem Rückgang der Umsätze, musste das Glücksspielunternehmen auch einen Kundenrückgang verzeichnen. Im vergangenen Jahr sank die Anzahl der Spieler auf den Plattformen des Glücksspielanbieters um etwa 23 Prozent.

Eine weitere Neuerung von Seiten des Unternehmens ist nicht nur der Kostensenkungsplan, sondern auch der Abgang des Aufsichtsratschefs Simon Duffy. Der Nachfolger steht bereits fest und wird durch Philip Yea (59), bekannt aus dem Vodafone Kontrollgremium, verkörpert. Während die Zahlen des Glücksspielriesen bisher noch weiterhin sinken, scheint die Konkurrenz mehr Glück zu haben. Der Online-Konkurrent GVC hat bereits eine Verdopplung des Gewinns erreicht und scheint sich weiterhin um Auftrieb zu bemühen.