In Zukunft sollen für die Aufstellung dieser Automaten keine Bewilligungen mehr erforderlich sein. Das Glücksspielautomatengesetz ist derzeit lediglich ein Gesetzesentwurf.

Dieser wurde von dem FPK-Chef Kurt Scheuch in der Regierungssitzung vorgebracht. Das Gesetz wurde aufgrund der Bundesvorgaben entworfen, die bis zum Jahr 2014 für die Länder gelten sollen und umgesetzt werden müssen.

Das neue Gesetz sieht vor, dass bei einzeln aufgestellten Automaten maximal drei Automaten an einem Ort gleichzeitig betrieben werden dürfen. Um ein Casino mit Spielautomaten eröffnen zu dürfen bedarf es für die Betreiber einer Standortbewilligung Kritik an dem Gesetzesentwurf wurde von Seiten des SPö-Chefs Peter Kaiser geäußert.

Dieser sieht die Bürger in Gefahr, da diese mit den neuen Regelungen willkürlich der Gefahr der Spielsucht ausgesetzt würden. Er sehe die Gefahr, dass nun weitere Automaten aufgestellt werden und hier zu wenig Kontrolle angesetzt sei. Er selbst plädiert seit jeher für das komplette Verbot des kleinen Glücksspiels.

Das kleine Glücksspiel wurde erst im Jahr 1997 in Kärnten legalisiert. Vorher war dieses auch illegal. Verschiedene Politiker fordern nun, dass die Zeit wieder auf Anfang gestellt werden sollte und machen deutlich, dass sie der Meinung sind, dass das Verbot des kleinen Glücksspiels besser für die Bevölkerung war.

Die andere Seite der Medaille ist jedoch, dass durch die Spielautomaten auch Gelder in die Staatskassen fließen. Jährlich werden durch die Spielautomaten etwa 7 Millionen Euro eingenommen, die der Staat an der Vergnügungssteuer verdient. Die Bekämpfung der Spielsucht ist allerdings mehrfach so teuer, so geben es die Kritiker an, die weiterhin für das Verbot des kleinen Glücksspiels plädieren.