Kritik an der Reform des Glücksspielstaatsvertrags

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Der Glücksspielstaatsvertrag sorgt nun bereits seit Jahren für Diskussionen und Uneinigkeit. Gefordert wird bereits seit langem eine kohärente Regulierung, die bundeseinheitlich umsetzbar ist. Hier jedoch taten sich bereits in den letzten Jahren einige Schwierigkeiten auf.

Zum einen scheint es nicht leicht zu sein, sich für eine mögliche, liberale Regulierung zu entscheiden, zum anderen scheint es schwierig die Ministerpräsidenten aller Bundesländer Deutschland gleichermaßen von vorgeschlagenen Regulierungen zu überzeugen. Zudem sind die Regulierungen sehr umfassend. So muss die Regulierung des Glücksspielstaatsvertrags eine kohärente Regulierung, einen fairen Wettbewerb, Dienstleistungsfreiheit und auch eine einheitliche Regulierung für die Glücksspielwerbung beinhalten.

Aktuell gibt es große Kritik von Seiten der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Hier wird deutlich gemacht, dass eine kohärente Regulierung für die Glücksspielwerbung notwendig sei, um damit einen fairen Wettbewerb im Bereich der Glücksspielbranche möglich zu machen.

Bemängelung von Seiten des ZAW:

  • Beschränkung auf punktuelle Änderungen beim System der Sportwettenkonzessionierung
  • gewünscht ist eine grundlegende Reform der Glücksspielregulierung
  • besonders interessant wäre eine grundlegende Reform der Werbevorschriften
  • aktuelle Regulierung führt zu zahlreichen Rechtsunsicherheiten
  • aktuelle Regulierung verursacht zudem  ökonomische Unwägbarkeiten bei den Glücksspielanbietern
  • Verschärfung der prekären Situation befürchtet

Liberalisierung des Glücksspiels erneut gescheitert

Eigentlich war es der ursprüngliche Plan, das Glücksspiel bundesweit zu Liberalisieren. Dies sollte der Bekämpfung des illegalen Glücksspiels dienen und den zuständigen Behörden die Möglichkeit bieten, den Markt zu regulieren und zu kontrollieren. Letztendlich war der Plan damit den Spielerschutz gewährleisten zu können und die Spielsucht zu minimieren.

Es sind bereits einige Jahre vergangen und der Plan ist nicht aufgegangen. Die Idee scheint schwer umsetzbar, vor allem wenn dafür eine Einigung zwischen den Ministerpräsidenten erforderlich wäre. So sorgt die neuste Idee für die geplante Gesetzesänderung für Unzufriedenheit und Kritik.

Kritik an der Reform des Glücksspielstaatsvertrags

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Franziska Steiner ist unsere Chef-Redakteurin und Gründerin von OnlineCasinoTest.com. Sie berichtet über alles brisante in der Casino-Welt. Tut sich etwas in Sachen Gesetzgebung recherchiert Franziska besonders gründlich um exakte Informationen liefern zu können. Mit ihrer langwieriegen Erfahrung im Glücksspiel und Online Casino Bereich ist sie der Fels in der Brandung in unserem Team.

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