Beck gibt an, dass in der Vergangenheit eindeutig bewiesen wurde, dass der Glücksspielstaatsvertrag als Gesetz notwendig sei, um die Kriminalität in Bezug auf das Glücksspiel und die Gefahr der Spielsucht einzudämmen. Dies machte die Meinung des Ministerpräsidenten sehr deutlich.

Die Spielsucht stellt eine hohe Gefahr für die betroffenen Personen und deren Familienangehörigen und Freunden dar. Nicht nur, dass die Spieler sich selbst hoch verschulden können und in den finanziellen Ruin getrieben werden, so leiden oft auch die sozialen Kontakte darunter und der betroffene Spielsüchtige wird oft dazu verleitet, sein Umfeld zu bestehlen sondern auch in die Kriminalität zu verleiten. Laut Beck soll der Glücksspielstaatsvertrag die Menschen vor allem vor der Spielsucht schützen und somit auch vor den weitreichenden Folgen, die daraus resultieren können.

Mit der Gesetzgebung des Glücksspielstaatsvertrages sollen die Spieler und ihre Familien davor geschützt werden, sich selbst und ihr komplettes Umfeld zu gefährden. Durch den Glücksspielstaatsvertrag ist es nur Unternehmen der Glücksspielbranche und vertrauenswürdigen privaten Anbietern gestattet das Angebot zu verbreiten, um auf diese Art und Weise auch die Spieler schützen zu können. Dies machte Beck in seiner Stellungnahme zu diesem Thema deutlich.

Beck gibt außerdem an, dass "Lotto am Mittwoch" ein gutes Beispiel dafür ist, wie gut das regulierte Glücksspiel in Deutschland funktionieren kann. In den 30 Jahren, in denen "Lotto am Mittwoch" nun existiert, wurden unzählige Gewinne an die Lottospieler ausgeschüttet.

Insgesamt ist die Rede von 50 Prozent Gewinnausschüttung an die Gewinner, weitere 38 Prozent der eingenommenen Summe wurden als Lottosteuer und Konzessionsabgaben an das Land gezahlt. Insgesamt wurden seit dem Jahr 1982 28,7Milliarden Euro durch "Lotto am Mittwoch" eingenommen. Die eingespielten Gelder kommen so auch dem Wohl der Bevölkerung zu Gute.