Der Regisseur aus Großbritannien ist als Filmemacher bekannt und hat etwa jährlich einen Film heraus gebracht. Mit dem neuen Film sollte der Glanz der Glücksspielmetropole transportiert werden. Der Film wurde nach der Vorlage der Autobiografie von Beth Raymer umgesetzt.

Die Geschichte des Buches und auch des Films befasst sich mit der Stripperin Beth (Rebecca Hall), die in Florida arbeitete und ihre Arbeit als Stripperin hinter sich lassen will, um in der Glücksspielmetropole Las Vegas eine Karriere als Cocktail-Kellnerin zu starten. Die Stripperin ist sehr herzlich und bringt eine ländliche Naivität mit nach Las Vegas, die den Wettbürobetreiber Dink (Bruce Willis) dazu bringt, die leicht bekleidete Dame für sein Geschäft zu engagieren.

Bereits am Anfang überzeugt die junge Frau als Naturtalent in der Glücksspielbranche. Dink entscheidet sich sehr schnell dafür, die junge Stripperin als seine eigene Glücksbringerin einzusetzen. Beth verliebt sich in ihren Chef, der jedoch bereits mit der ehemaligen Showdiva Tulip (Catherine Zeta-Jones) verheiratet ist.

Aus diesem Grund verlässt Beth Las Vegas und versucht ihr Glück bei dem Buchmacher Rosie (Vince Vaughn) in New York zu finden. Da das Wetten in New York jedoch illegal ist, gerät Beth schnell in Schwierigkeiten und benötigt die Hilfe von ihrem ehemaligen Chef Dink.

Obwohl Lady Vegas durchaus Unterhaltung zu bieten hat, aufgrund der Geschichte, so wird Las Vegas als Glücksspielmetropole weniger glänzend dargestellt, als es von den Experten erwartet wurde. Es wurden keine spektakulären Aufnahmen in den Casinos gemacht und Frears schaffte es dadurch nicht mit dem Film die glänzende Atmosphäre vor Ort zu transportieren.

Der einzige Glanz wird in diesem Film durch die Schauspielschönheit Catherine Zeta-Jones angezeigt, die die faszinierende und glamouröse Welt des Glücksspiels zumindest erahnen lässt. Auch wenn es kein Glücksspielfilm ist, wie er erwartet wurde, so ist die Geschichte von Beth, die durchaus gut gespielt wird, dennoch unterhaltsam.