Das neue Gesetz sieht zum Beispiel einen Mindestabstand von 500 Metern zwischen den Spielhallen und zu Kinder- und Jugendeinrichtungen vor. Die Grünen hatten sich schon seit längerer Zeit für ein Gesetz dieser Art stark gemacht und nun endlich wurde dieses auch dank der Stimmen von Grün-Rot vom Landtag bewilligt.

Das Gesetz stellt eine strengere Regelung in Bezug auf die Spielhallen und das Glücksspiel in der Region dar. Die verantwortlichen Politiker erhoffen sich durch dieses Gesetz den Wildwuchs der Spielhallen stoppen, die Flut dergleichen eindämmen und die Kinder, Jugendlichen und auch erwachsenen Spieler vor den Fängen der Spielsucht schützen zu können. Um diesen Schutz umsetzen zu lassen gehört die Aufstellung von Sozialkonzepten von Seiten der Betreiber und zusätzliche Schulungen der Mitarbeiter zu den Auflagen, welche die Betreiber in Zukunft dank des Gesetzes erfüllen müssen.

Neben dem Vergnügen und den Chancen auf Geldgewinne gibt es bei dem Glücksspiel gleichzeitig auch hohe Risiken. Viele Menschen verfallen unglaublich schnell der Spielsucht, ohne es zu merken. Dies bringt teilweise schlimme Folgen mit sich. Doch nicht nur für jeden einzelnen, bei dem oft soziale Kontakte unter dem Einfluss des Glücksspiels leiden, bis hin zur kompletten Abkapselung von Familie und Freunden. In manchen Fällen geht die Spielsucht bis hin zum kompletten Existenzverlust. Doch nicht nur diese Kosten für jeden einzelnen sind sehr hoch, sondern auch die Folgekosten die den öffentlichen Haushalten entstehen.

Mit dem Landesglücksspielgesetz sollen auch diese enorm hohen Folgekosten, die Suchtprävention und Spielsuchtbekämpfung beinhalten auf lange Sicht eingegrenzt werden. Damit soll das Glücksspiel nicht komplett verboten werden, sondern einfach in kontrollierten und geregelten Bahnen verlaufen.

Um dies umsetzen zu können, gehört das Verbot von Werbung in jeglicher Form zu dem neuen Konzept. Auch die Einschränkung der Leuchtreklame an den Casinos ist hierzu für die Zukunft vorgesehen.