Die von der Regierung angeleierte Kampagne in Macau richtet sich gegen die VIP-Zocker, denn durch die Kampagne will die Regierung gegen Korruption und übertriebenen Luxus vor Ort vorgehen. Dies bewirkt, dass die VIP-Spieler sich von Macau abwenden und vermehrt Reisen in andere Glücksspielmetropolen wie Las Vegas anstreben.

Hierzu haben Glücksspielorte wie Las Vegas und Manila die passenden Angebote bereitgestellt, um so möglichst viele der VIP-Spieler in ihre Casinos zu locken. Privatjets und gastronomische Highlights sollen die VIP-Zocker in die Glücksspielparadiese locken. In Macau sinken unterdessen die Umsätze aus dem Glücksspiel, doch die sinkenden Einnahmen scheinen nichts an den Plänen der Regierung zu ändern.

Macau weiterhin führendes Glücksspielmekka

Trotz der Einbußen in Macau und der besseren Einspielergebnisse aus dem Glücksspiel in Las Vegas hält die chinesische Glücksspielmetropole die Führungsposition. Bisher ist Macau im Bereich des Glücksspiels der wichtigste Standort weltweit. Trotz der Einbußen schlägt Macau mit den Umsätzen das Glücksspielparadies Las Vegas um Längen. Experten vermuten jedoch dennoch weitere Umsatzrückgänge in Macau. Die Umsatzrückgänge in Macau haben jedoch auch für die Bevölkerung enorme Folgen.

Die Angestellten fürchten um ihre Jobs und planen nun Streikaktionen vor Ort. Macau soll jedoch auch in Zukunft weiterhin für Spieler attraktiv bleiben. Die Regierung, die sich mit der Kampagne gegen den Luxus stellt, plant die Glücksspielangebote vermehrt auf die Durchschnittspieler auszurichten. Experten gehen davon aus, dass diese Umstrukturierung durchaus sinnvoll sein kann, denn die Durchschnittsspieler gehören zum Massenmarkt und so könnte in Zukunft über die Quantität ausreichend Geld in Macau eingespielt werden.