Monopole wurden abgeschafft und es wurden Lizenzen für private Anbieter vergeben, die nun mit dem Glücksspiel ihren Lebensunterhalt verdienen können. In Holland herrschte bisher ein Monopol im Bereich Online Glücksspiel vor. Vielleicht sollen auch hier nun die Zeiten des Monopols so langsam dem Ende zu gehen, denn offensichtlich ist die Legalisierung von Online Glücksspiel in den Niederlanden geplant.

Laut der neusten Meldungen denkt der Staat derzeit darüber nach das eigene Monopol aufzugeben, um den privaten Anbietern die Glücksspieltempel zu überlasen. Mit dieser Maßnahme würde gleichzeitig auch das Online Glücksspiel liberalisiert werden, was einen Boom des Online Glücksspiels in den Niederlanden bedeuten könnte. Nachdem ein solcher Schritt in Holland kaum denkbar gewesen wäre, soll sich nun mit dem Wechsel der Regierung, der im November stattgefunden hatte, offensichtlich einiges ändern. Die neue Regierung plant den Verkauf des "Holland Casinos" und die Legalisierung von Online Glücksspiel.

Bisher sind dies jedoch erst einmal nur Andeutungen, denn bisher wurden keine genauen Pläne für eine Liberalisierung und Legalisierung vorgelegt. Der neuen Regierung stehen als nächsten Schritt zwei Möglichkeiten offen: entweder der Verkauf der landbasierten Spielhallen oder der Gang an die Börse. Welchen Weg die Zuständigen einschlagen werden ist bisher noch unbekannt.

Sollte die Regierung sich für die Privatisierung der Casinos entscheiden, gäbe es insgesamt 14 Spielbanken in den Niederlanden, die einen jährlichen Gewinn in Höhe von 3,8 Millionen Euro generieren. Auch wenn es ich bei den Plänen um noch nichts Offizielles handelt, so wurde dennoch bereits bekannt, das einige ausländische Unternehmen bereits Interesse an den Spielbanken in Holland bekundet hatten.

Die Anzeichen sprechen jedoch eindeutig für einen Verkauf der Spielbanken, denn mit der Privatisierung könnten Experten zufolge unzählige Arbeitsplätze gerettet werden. Der bisherige Plan sah vor die Arbeitsplätze um ganze 10 Prozent in den nächsten zwei Jahren zu reduzieren.

Dies würde einen Abbau von insgesamt 4000 Stellen bedeuten. Mit der Privatisierung könnte so etwas eventuell verhindert werden. Die Finanzkriese ist auch an den Niederlanden nicht spurlos vorüber gegangen, wie dieses Beispiel mit den Arbeitsplätzen nur allzu deutlich beweist.