Durch das Image als Glücksspielmetropole gibt es viele Gegner von Las Vegas, da Glücksspiel oft mit Kriminalität und negativen Einflüssen in Verbindung gebracht wird. Trotz vieler negativer Schlagzeilen bietet die Stadt weiterhin das gleiche Angebot an und bleibt dem eigenen Image treu, denn mit der Zeit kann sich auch eine Stadt an negative Anfeindungen gewöhnen.

Das schlechte Image der Spielcasinos im Allgemeinen, scheint zu bewirken, dass die Kritiker die Schuld der Wirtschafts- und Finanzkriese zum Teil auch den Spielbanken zuschreiben. Für den Konzernsprecher der Casinos Austria, Martin Himmelbauer, sei dies vollkommen unverständlich. Natürlich gibt es auch bei den Casinos eine positive und negative Seite und die Gefahr der Spielsucht könne nicht weggewischt werden, dennoch gebe es Gesetze und Regelungen, die einen verantwortungsvollen und ungefährlichen Umgang mit dem Thema Glücksspiel garantieren sollen.

Natürlich sei es von Seiten der Spieler aus verantwortungslos in Zeiten der schweren finanziellen Lage das restliche, eigene Geld im Casino zu verprassen. Hier sollte demnach, auch nach der Meinung der Politiker, mehr Eigenverantwortung von Seiten der Kunden gewährleistet werden.

Trotzdem wir uns in einem sehr modernen Zeitalter befinden, geht die Meinung über das Glücksspiel und damit auch über die Glücksspielmetropole Las Vegas in unterschiedliche Richtungen. Manche Kritiker glauben noch an das Bild von früher, als Glücksspiel grundsätzlich mit dem Rotlichtmillieu in Verbindung stand, mit Mafiageschäften zusammengebracht wurde und grundsätzlich mit Schmutz, Kriminalität und Betrug zu tun hatte.

Das Bild hat sich doch im Laufe der Jahre tatsächlich gewandelt und durch gesetzliche Regelungen und Gesetze ist die Glücksspielbranche viel freier geworden, auch von Kriminalität und Betrug. Glücksspiel hat in der heutigen Zeit viel mit Unterhaltung zu tun und weniger mit schmutzigen Geschäften.